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	Kommentare zu: Reiselust: Warum Menschen reisen	</title>
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	<description>Für Reisesüchtige &#38; Sich-Selbst-Finder</description>
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		<title>
		Von: Reisepsycho		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Reisepsycho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 11:26:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2351&quot;&gt;Peter / PetersTravel&lt;/a&gt;.

Damit ist soooo viel gesagt &lt;3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2351">Peter / PetersTravel</a>.</p>
<p>Damit ist soooo viel gesagt &lt;3</p>
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		<title>
		Von: Reisepsycho		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reisepsycho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 11:25:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2349&quot;&gt;Gabriele Tröger&lt;/a&gt;.

Hallo Gabriele! Das ist oft wirklich spannend, dass man ein reiselustiges Unikum in der Familie ist. Vielleicht ist aber doch ein bisschen Genetik dabei, nur viel weiter zurückliegend ;-) . Es ist aber wie bei allen Eigenschaften: Kinder haben oft ein gänzlich anderes Temperament als ihre Eltern, was oft auf Unverständnis stößt. Deines lässt dich eben gerne reisen. Schade, dass deine Mutter das als seltsam ansieht. LG Barbara]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2349">Gabriele Tröger</a>.</p>
<p>Hallo Gabriele! Das ist oft wirklich spannend, dass man ein reiselustiges Unikum in der Familie ist. Vielleicht ist aber doch ein bisschen Genetik dabei, nur viel weiter zurückliegend 😉 . Es ist aber wie bei allen Eigenschaften: Kinder haben oft ein gänzlich anderes Temperament als ihre Eltern, was oft auf Unverständnis stößt. Deines lässt dich eben gerne reisen. Schade, dass deine Mutter das als seltsam ansieht. LG Barbara</p>
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		<title>
		Von: Peter / PetersTravel		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2351</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter / PetersTravel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 12:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Descartes möge mir verzeihen:

Ich reise, also bin ich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Descartes möge mir verzeihen:</p>
<p>Ich reise, also bin ich!</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Gabriele Tröger		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2349</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gabriele Tröger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 19:41:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Barbara, ein ganz spannendes Thema, das du auch sehr ausführlich behandelt hast. Und mit vielen neuen Ansätzen, auf die ich bisher so noch nicht gekommen bin. Ich frage mich schon seit Jahrzehnten, woher meine enorme, kaum zu bändigende Reiselust kommt. Genetisch kann sie nicht bedingt sein, ich komme aus einer Familie, die das Reisen eigentlich nie leiden konnte. Und bis heute fragt  sich meine nun mehr ausschließlich im bayerischen Dorf sitzende Mutter, von wem ich &quot;DAS&quot; denn hätte. Als wäre Reiselust eine schlimme Krankheit. Liebe Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara, ein ganz spannendes Thema, das du auch sehr ausführlich behandelt hast. Und mit vielen neuen Ansätzen, auf die ich bisher so noch nicht gekommen bin. Ich frage mich schon seit Jahrzehnten, woher meine enorme, kaum zu bändigende Reiselust kommt. Genetisch kann sie nicht bedingt sein, ich komme aus einer Familie, die das Reisen eigentlich nie leiden konnte. Und bis heute fragt  sich meine nun mehr ausschließlich im bayerischen Dorf sitzende Mutter, von wem ich &#8222;DAS&#8220; denn hätte. Als wäre Reiselust eine schlimme Krankheit. Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Ilona von wandernd.de		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2348</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ilona von wandernd.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 08:22:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2347&quot;&gt;Reisepsycho&lt;/a&gt;.

Klar, wenn man das Geld für beides hat, kann man auch beides machen. 
Es ging mir hier nur darum: Viel Geld haben hängt nicht unbedingt zusammen mit wegfahren und was Neues sehen. 
Das kann davon völlig unabhängig sein - zumindest in dem Rahmen, in dem wir in Mitteleuropa denken. Global gesehen ist &quot;wenig Geld haben&quot; ja doch noch mal ne andere Sache.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2347">Reisepsycho</a>.</p>
<p>Klar, wenn man das Geld für beides hat, kann man auch beides machen.<br />
Es ging mir hier nur darum: Viel Geld haben hängt nicht unbedingt zusammen mit wegfahren und was Neues sehen.<br />
Das kann davon völlig unabhängig sein &#8211; zumindest in dem Rahmen, in dem wir in Mitteleuropa denken. Global gesehen ist &#8222;wenig Geld haben&#8220; ja doch noch mal ne andere Sache.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reisepsycho		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2347</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reisepsycho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 07:51:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2343&quot;&gt;Ilona von wandernd.de&lt;/a&gt;.

Danke für deinen ausführlichen Kommentar und deine Ergänzungen!
Ja, absolut. Mir sind auch die Kreuzzüge in den Sinn gekommen beim Schreiben. Aber wie gesagt: es hätte ein Buch daraus werden können :) Die Reisetätigkeiten der Menschheit sind unglaublich facettenreich und alt - da gäbe es Material ohne Ende. Von daher danke dafür, dass du diesen Aspekt hier auch eingebracht hast. 
LG Barbara
PS: Und auch beides geht. Großes Haus und Reisen ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2343">Ilona von wandernd.de</a>.</p>
<p>Danke für deinen ausführlichen Kommentar und deine Ergänzungen!<br />
Ja, absolut. Mir sind auch die Kreuzzüge in den Sinn gekommen beim Schreiben. Aber wie gesagt: es hätte ein Buch daraus werden können 🙂 Die Reisetätigkeiten der Menschheit sind unglaublich facettenreich und alt &#8211; da gäbe es Material ohne Ende. Von daher danke dafür, dass du diesen Aspekt hier auch eingebracht hast.<br />
LG Barbara<br />
PS: Und auch beides geht. Großes Haus und Reisen 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ilona von wandernd.de		</title>
		<link>https://reisepsycho.com/reiselust-warum-menschen-reisen/#comment-2343</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ilona von wandernd.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:39:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr spannend! Ich gehöre ja eindeutig zu den Sensation Seekern, auch wenn ich mit Risikosportarten etc. nicht viel am Hut habe. Aber die Suche nach immer neuen Reizen, die schnelle Langeweile etc – das kenne ich zu gut. Und wenn du meine Mutter – das absolute Gegenteil von mir – fragen würdest, würde sie sagen: Meine Solo-Reisen seien durchaus Risikounternehmungen, während ich das überhaupt nicht so wahrnehme. 
Auch natürlich den impliziten Vorwurf „warum muss man denn ständig wegfahren? Daheim ists doch auch schön“ – und ich denke immer nur: Ja, eben: AUCH! Aber woanders ist es eben anders schön! 

Auch das Awe-Gefühl kenne ich ZU gut! Dafür bin ich wirklich sehr empfänglich. Ebenso wie ich beim Reisen schnell in den Flow komme. Eigentlich könnte ich bei fast allen Punkten deines Artikels einen Haken dran machen – außer bei dem mit den Kindheitsreisen. Ich bin ja eben das totale Gegenteil meiner Eltern. Bei mir war der Drang nach Neuem statt dem Immergleichen offenbar stark angeboren. 


Zu deinem historischen Ausführungen, die der Natur des Artikels geschuldet natürlich eher kurz und knapp sind, möchte ich dennoch noch etwas hinzufügen. Du beschränkst dich ja hier eher auf die privilegierten Schichten. Allerdings reisten durchaus auch und gerade die nicht-privilegierten Schichten: einfach, weil sie es mussten. Man könnte sie mit heutigen „Wanderarbeitern“ vergleichen. Schon in der Urzeit waren sie auf immer neuer Suche nach neuen Weidegründen. Oder die Siedlungen wurden irgendwann so groß durch das Bevölkerungswachstum, dass neue Siedlungen gegründet wurden. Es gab auch das Phänomen der sozialen Überbevölkerung – das heißt, dass es z.B. für jüngere Söhne kaum Möglichkeiten gab, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Das waren genau diejenigen, die entweder auf Kreuzzüge gingen (als adlige Söhne) oder für Siedlungstätigkeiten angeworben wurden (etwa in Siebenbürgen oder Böhmen, aber später auch in Übersee – das waren dann die einfacheren Schichten). 
In vielen Berufszweigen war die Reise ja auch vorgeschrieben – etwa bei der Walz der Handwerker – oder bedingte sich durch die Tätigkeiten: Bauleute, Künstler, Händler, Krämer, Spielleute etc. Oder eben auch Hilfsarbeiter und Tagelöhner gingen dorthin, wo gerade Arbeit war. 


Das Reisen als Selbstzweck ist eine sehr romantische Idee – auch historisch. Aber natürlich hatten Reisen auch vorher schon eine Funktion als „Ausbruch aus dem Alltag“. In der Wallfahrtsforschung weiß man das schon lange, dass Wallfahrten schon früher durchaus nicht nur aus religiösen Gründen unternommen wurden, sondern dass sie Zwecke erfüllten, die heute eine Urlaubsreise erfüllt. Hersche nennt Wallfahrten „Die Lustreise der kleinen Leute“ und bezeichnen Wallfahrtsorte als „Fremdenverkehrsorte der Frühneuzeit“. 

Den Drang nach Abwechslung und Neuem kann man also auch „im Kleinen“, ohne viel Geld, befriedigen. Und so wie sich manche mit wenig Geld lieber mit dem Zelt auf einen nahegelegenen Campingplatz begeben oder mit dem Flixbus irgendwohin fahren, bauen sich manche von viel Geld lieber ein großes Haus als wegzufahren…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr spannend! Ich gehöre ja eindeutig zu den Sensation Seekern, auch wenn ich mit Risikosportarten etc. nicht viel am Hut habe. Aber die Suche nach immer neuen Reizen, die schnelle Langeweile etc – das kenne ich zu gut. Und wenn du meine Mutter – das absolute Gegenteil von mir – fragen würdest, würde sie sagen: Meine Solo-Reisen seien durchaus Risikounternehmungen, während ich das überhaupt nicht so wahrnehme.<br />
Auch natürlich den impliziten Vorwurf „warum muss man denn ständig wegfahren? Daheim ists doch auch schön“ – und ich denke immer nur: Ja, eben: AUCH! Aber woanders ist es eben anders schön! </p>
<p>Auch das Awe-Gefühl kenne ich ZU gut! Dafür bin ich wirklich sehr empfänglich. Ebenso wie ich beim Reisen schnell in den Flow komme. Eigentlich könnte ich bei fast allen Punkten deines Artikels einen Haken dran machen – außer bei dem mit den Kindheitsreisen. Ich bin ja eben das totale Gegenteil meiner Eltern. Bei mir war der Drang nach Neuem statt dem Immergleichen offenbar stark angeboren. </p>
<p>Zu deinem historischen Ausführungen, die der Natur des Artikels geschuldet natürlich eher kurz und knapp sind, möchte ich dennoch noch etwas hinzufügen. Du beschränkst dich ja hier eher auf die privilegierten Schichten. Allerdings reisten durchaus auch und gerade die nicht-privilegierten Schichten: einfach, weil sie es mussten. Man könnte sie mit heutigen „Wanderarbeitern“ vergleichen. Schon in der Urzeit waren sie auf immer neuer Suche nach neuen Weidegründen. Oder die Siedlungen wurden irgendwann so groß durch das Bevölkerungswachstum, dass neue Siedlungen gegründet wurden. Es gab auch das Phänomen der sozialen Überbevölkerung – das heißt, dass es z.B. für jüngere Söhne kaum Möglichkeiten gab, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Das waren genau diejenigen, die entweder auf Kreuzzüge gingen (als adlige Söhne) oder für Siedlungstätigkeiten angeworben wurden (etwa in Siebenbürgen oder Böhmen, aber später auch in Übersee – das waren dann die einfacheren Schichten).<br />
In vielen Berufszweigen war die Reise ja auch vorgeschrieben – etwa bei der Walz der Handwerker – oder bedingte sich durch die Tätigkeiten: Bauleute, Künstler, Händler, Krämer, Spielleute etc. Oder eben auch Hilfsarbeiter und Tagelöhner gingen dorthin, wo gerade Arbeit war. </p>
<p>Das Reisen als Selbstzweck ist eine sehr romantische Idee – auch historisch. Aber natürlich hatten Reisen auch vorher schon eine Funktion als „Ausbruch aus dem Alltag“. In der Wallfahrtsforschung weiß man das schon lange, dass Wallfahrten schon früher durchaus nicht nur aus religiösen Gründen unternommen wurden, sondern dass sie Zwecke erfüllten, die heute eine Urlaubsreise erfüllt. Hersche nennt Wallfahrten „Die Lustreise der kleinen Leute“ und bezeichnen Wallfahrtsorte als „Fremdenverkehrsorte der Frühneuzeit“. </p>
<p>Den Drang nach Abwechslung und Neuem kann man also auch „im Kleinen“, ohne viel Geld, befriedigen. Und so wie sich manche mit wenig Geld lieber mit dem Zelt auf einen nahegelegenen Campingplatz begeben oder mit dem Flixbus irgendwohin fahren, bauen sich manche von viel Geld lieber ein großes Haus als wegzufahren…</p>
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