Blogger werden ist (nicht) schwer – was ich in einem Jahr gelernt habe

Blogger werden ist (nicht) schwer – was ich in einem Jahr gelernt habe
Ein Erfahrungsbericht nach einem Jahr Bloggen - was habe ich alles gelernt, wo wurden mir die Augen geöffnet. Und ist Blogger werden wirklich so leicht? #blogger #bloggerwerden #bloggeburtstag #erfahrungsbericht #lernen #reiseblog #schreiben
Was ich in einem Jahr als Bloggerin gelernt habe

Ein ehrlicher Erfahrungsbericht darüber, wie es ist, Blogger werden zu wollen

Hurra – ich hab Bloggeburtstag! Ein Anlass, um Rückschau zu halten auf meine ersten 12 Monate als Bloggerin. Eine Zeit, die voll war mit Lernprozessen, neuen Erfahrungen und vielen neuen Kontakten. Nun ist es Zeit, um mir selbst die Frage zu stellen, was ein Jahr bloggen aus mir gemacht und wie es mich verändert hat. Und um ehrlich darzustellen, dass Blogger werden für absolute Anti-IT-Menschen wie mich manchmal gar nicht so leicht ist, wie es im Vorhinein oft dargestellt wird.

Wie alles begann – die Geburt meines Reiseblogs

Anfang Feber 2017 startete ich meinen lang gehegten Wunsch nach einem Reiseblog und schreibe seither als Reisepsycho über meine Erlebnisse und Erfahrungen auf Reisen. Dabei war mir schon lang vorher klar, dass ich gerne bloggen würde, aber mangelndes Wissen, ein fehlender Name der mich begeistert und Angst vor dem ganzen „Technik-Kram“ hielten mich lange Zeit ab davon, wirklich zu starten. Also habe ich viel gelesen, mir Inspirationen geholt, mich aber auch ein wenig blenden lassen, bis mir eines Tages – wie vom Blitz getroffen – der Name „Reisepsycho“ in den Sinn kam. Damit konnte ich mich sofort identifizieren. Reisepsycho steht sowohl dafür, dass ich eine reisende Psychologin bin, als auch dafür, dass ich auch ein wenig „Psycho“ bin, was mein ständiges Fernweh betrifft 😉 .

Gerade am Beginn, also ich meine Seite „gebaut“ hab, wollte ich schon wieder alles hinschmeißen. Alle hatten angepriesen, wie einfach doch WordPress nicht wäre – ich dagegen habe tagelange Kämpfe damit ausgetragen, weil nichts selbsterklärend war und nichts so, wie ich das wollte. Die Wörter CSS, Backend und FTP waren Fachchinesisch für mich, und ich hätte lieber nochmal alle Statistik-Prüfungen des Psychologiestudiums abgelegt, als mich da durchzukämpfen. Viele Tutorials und Anleitungen später und mit etwas Starthilfe eines Freundes stand das Teil dann aber, und ich machte hier schon meine ersten wichtige Lernerfahrung:

1) Auch wenn du keine Ahnung von der Materie hast, es gibt bestimmt irgend jemanden, der das für dich didaktisch so gut aufbereitet hat, sodass du es dir beibringen kannst

Startseite meines Blogs
Ich bin ja schon ein wenig stolz auf mein Werk 🙂

Einfach schreiben oder so – wenn Worte nicht genug sind

Der Grund, warum ich so gern Blogger werden wollte, liegt darin, dass ich einfach gerne schreibe. Das war immer schon so. Bereits als 8-jähriges Mädchen schrieb ich mein erstes selbstgebasteltes Buch (es war eine kleine Geschichte über lebendig gewordene Spielsachen 😉 ), mit 9 mein zweites. Sogar selbst illustriert hab ich es 😀 . Später dann hab ich intensiv Tagebuch geschrieben, ein Vermächtnis, welches mir heute viel Freude bereitet! In der Schule in Deutsch immer Einser-Schülerin, auf der Uni hab ich Seminararbeiten geliebt. Also dachte ich, wie toll das wäre, wenn ich einfach über meine Reisen schreiben kann!

Dass das Schreiben für den Blog dann im Endeffekt aber gerade mal 10 Prozent ausmacht, wurde mir erst nachher schmerzlich bewusst. Da waren einfach noch so viele andere Sachen, die meine Zeit fraßen: die Bearbeitung der vielen Urlaubsfotos, Recherche für die Artikel, das ganze technische Geplänkel, mich mit SEO und Bloganalyse beschäftigen, und natürlich das ganze „Vernetzen“ und Arbeiten auf Social Media. Das war dann meine Lernerfahrung Nr. 2.

2) Das Schreiben der Artikel ist nur ein Bruchteil der Blogarbeit.

Schreiben im Liegestuhl am Schiff
Schreiben geht ja wirklich überall – sogar mitten am Atlantik

Weiter lernen – eine Never Ending Story

Also war es an der Zeit, mich mit neuen Programmen und Plattformen vertraut zu machen. Ich kann mich noch gut an den Moment erinnern, als ich Adobe Lightroom zum ersten Mal öffnete, und sofort wieder schließen wollte, weil ich mir vorkam wie im Cockpit eines Flugzeugs: hundert Regler und ich keine Ahnung wofür. Bald erkannte ich aber, dass diese Regler dann gar nicht so viel anderes tun als jene in Photoshop, und mit ein bisschen Selbststudium freute ich mich bald an diesem unglaublich schnellen Workflow. Aber auch beim Fotografieren selbst hängte ich mich viel mehr rein. Ich las und lernte und fange nun mit den Begriffen der Fotografie endlich etwas an – auch in der praktischen Umsetzung!

Schreckliche Fotobearbeitung in Lightroom
Was war das für ein Spaß, als ich alle Funktionen von Lightroom entdeckt hab 😀

So ging es mir auch mit Pinterest: bis dahin nur zum Sammeln netter Hochzeitsideen genutzt, arbeitete ich mich ein wenig in die Thematik ein und fand darin bald eine wirklich tolle Plattform. Nach wie vor kommt von dort der meiste Traffic – was aber vermutlich auch daran liegt, dass ich Pinterest viel schneller verstand als SEO 😉 . Dabei ist mir nicht immer alles leicht gefallen. Nicht nur einmal wollte ich den ganzen Krempel einfach zur Seite schmeißen, weil ich es nicht verstand und nichts funktionierte. Weil ich viel Arbeit doppelt machen musste, da ich die Dinge oft erst später richtig verstand. Und meine Geduld mit mir selbst oft auf die Probe gestellt wurde.

Wenn man Blogger werden will, muss man oft auch ärgern
Nicht selten musste ich mich himmelschreiend über die ganze Technik ärgern!

Das Lernen hört ja bis heute nicht auf, und geht sicher auch noch lange weiter. Es gibt immer neue Funktionen die ich integrieren will, und auch mit Plattformen wie Flipboard möchte ich mich demnächst vertraut machen. Dass ich vor kurzem den Umstieg auf HTTPS ganz selbstständig erledigt hab, macht mich irre stolz, und ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich mittlerweile mit diesen nach wie vor chinesisch wirkenden HTML Codes herumhantiere 😉 . Lernerfahrung Nr. 3 und 4 sind also folgende:

3) Durch das Bloggen lerne ich immer mehr Dinge, und erweitere meinen Wissenspool ständig weiter. Und ist mal etwas gefestigt, kommt sicher etwas Neues, mit dem ich mich beschäftigen sollte.

4) ich hätte natürlich auch Webdesign, Fotografie und Journalismus studieren und mir jegliches Wissen vorher aneignen können, aber dann hätte ich nicht meine tollen Selbstlernerfahrungen gemacht und ihr hättet noch 20 Jahren auf meine Reisegeschichten warten müssen 😉

Glitzer-Glitzer oder doch alles nur Fassade?

Die Menschen, die mich persönlich kennen, wissen wie ich bin: lieber in Jogginghose als in der neuesten Mode, meistens alles andere als damenhaft und manchmal ein bisschen zu forsch, um Everybodys Darling zu sein. Ich trag mein Herz auf der Zunge, bin zwar höflich, aber ehrlich. Dementsprechend kann ich mit Bussi-Bussi Gesellschaften, etlichen sozialen Koventionen und vielen Trends einfach nichts anfangen.

Umso mehr ich aber eingetaucht bin in die Bloggerwelt, umso deutlicher habe ich aber auch erkannt, dass Oberflächlichkeit und übertriebene Selbstdarstellung ein sehr erfolgreicher Faktor sind. Besonders die sogenannten „Influencer“ (das hört sich doch an wie die Grippe, oder?) mit ihren allseits gleichen glatten Bildchen und dem neuesten Schicki-Micki-Trend auf den Fotos, von dem sie übertrieben begeistert berichten, legen hier ordentlich vor.

Blogger werden landläufig ja oft in einen Topf geschmissen. Auch ich brauchte einige Zeit, um das Spreu vom Weizen zu trennen, und mich nicht allzu sehr von dieser Scheinwelt beeinflussen zu lassen, denn nichts anderes ist es meinem Empfinden nach. Denn oft geht es nicht um die Orte, an denen man ist, sondern um Kleidung, die man trägt. Alles schön mit Stil und bestens arrangiert. Künstlich erschaffene Situationen, die man nachher als „authentisch“ betitelt, und Werbung für so ziemlich jeden Scheiß machend.

Alleine die Vorstellung, am Morgen überlegen zu müssen, was ich denn anziehen soll, damit ich auf den Fotos gut aussehe, stresst mich. Geschweige denn, dass Harry bei dem Mist mitgemacht hätte – spätestens nach dem dritten Versuch, ein nettes Selfie zu schießen, gibt er genervt auf und meint „Es passt schon.“ Richtig, das tut es auch. Umso erfreulicher finde ich, dass es unter Reisebloggern eine große Community gibt, die das genauso sieht. Es geht ums Reisen, ums Entdecken, um den Spaß, nicht ums „Perfekt sein“. Dass ich mich so viel mehr als Schreibende denn als Model sehe, zeigen wohl auch die lustigen Fotos meines Beitrags zu Yummitravels Blogparade „Imperfekte Reiseblogger“, einer Aktion, die ein voller Erfolg und noch dazu richtig witzig war!

Nicht perfekt gestylte Reisebloggerin
Meine Reisefotos sehen ja meistens eher so aus!

Abseits der oben beschriebenen Glitzer- und Möchtegernmodelwelt tummeln sich also ganz viele herzliche und hilfsbereite Menschen, mit denen ich sehr gerne in Austausch stehe und von denen ich sehr viel lernen kann. Ich habe das Gefühl, dass Kooperation wesentlich höher geschrieben wird als Konkurrenz, und das stärkt meinen Glauben an das Gute im Menschen 🙂 . Somit formuliere ich die nächsten Lernerfahrungen:

5) Sein eigenes Ding durchzuziehen ist im Schatten von so viel Schein nicht immer leicht. Es gibt Modeerscheinungen, die will ich einfach nicht mitmachen.

6) Unter den Bloggern gibt es die gleiche Verschiedenheit wie in der Normalbevölkerung – die Bandbreite zwischen Qualität und Unsinn, zwischen Oberflächlichkeit und Tiefgang ist groß.

7) Es ist wundervoll, wie viele nette Menschen man durch´s Bloggen kennenlernt – sowohl digital als auch offline. Ich wusste nicht, wie viel Hilfe einem dabei zuteil wird.

Wie hat das Bloggen das Reisen beeinflusst

Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass das Bloggen meine Reisen gar nicht beeinflusst hat. Die Achtsamkeit gegenüber vielen Dingen ist gestiegen. So achte ich zum Beispiel mehr auf schöne Fotomotive oder darauf, mir wichtige Informationen gleich zu notieren. Als kleines Vergissmeinnicht ist das wichtig – auch wenn man im Nachhinein beinahe alles ergoogeln kann. Aber viele Kleinigkeiten entfallen mir dennoch, vor allem Gedanken, die aufkommen, während ich unterwegs bin. Mein „Denkarium“ (Harry Potter Fans wissen, wovon ich spreche 😉 ) ist mein Smartphone, auf dem ich brav Notizbücher führe.

Allerdings wehre ich mich dagegen, meine Reisen „blogtauglich“ zu planen. Ich bin niemandem einen Arbeitsauftrag schuldig, und schon gar nicht in einem Wettbewerb um die ausführlichsten Berichte von unterwegs. Ich weiß, dass ich nicht alles sehen und machen kann, und das ist ok. Total angesagte Reiseziele lassen mich oftmals kalt, und ich habe kein Problem damit, zum gefühlt hundertsten Mal von Italien zu berichten. Ich will so reisen, wie es 99% der Menschen tun. Schließlich bin ich keine Reisejournalistin und muss nicht an dieses oder jenes denken, wenn ich unterwegs bin. Die Orte lass ich auf mich wirken, und was ich erlebe, davon berichte ich.

Reiseplanung am Balkon
Gute Reiseplanung gehört nach wie vor dazu – aber die habe ich vorher auch schon gemacht!

Allerdings ist der Druck in mir manchmal ganz schön groß. Ich beneide andere für ihre Reiseorganisation und die wahrnehmbare Strukturiertheit, mit der sie Reisen und Bloggen verbinden. Das schlechte Gewissen, wenn ich einen Tag mal nur faul rumliege, währt aber nur ganz kurz – denn ich reise privat, bin frei in dem was ich tun kann und genieße genau diesen Umstand. Aus diesem Grund lautet die nächste Lernerfahrung:

8) Es bedarf einer guten Abgrenzung, wenn man seine privaten Reisen weiterhin genießen will. Mir hilft der Satz: Ich blogge nicht, um zu reisen, und reise nicht, um zu bloggen, sondern berichte einfach gerne von meinen Reisen, die ich sowieso gemacht hätte.

Ein ganz schön forderndes Hobby

Obwohl ich den Blog als mein Hobby betreibe, und richtig viel Spaß daran habe, zu schreiben, Artikel zu gestalten, in den Austausch zu gehen und herum zu „basteln“, so ist es doch ganz schön anstrengend. Ich sitze viele Stunde in der Woche vorm Laptop, mein Kreuz tut mir vom Sitzen weh, die Augen sind müde und der Kopf leer (oder voll, je nachdem). Ich ärgere mich, wenn etwas nicht so klappt wie gewünscht, und fühle mich nach einem „Blogtag“ oft richtig erschöpft.

Aber gut, müde und erschöpft bin ich nach einem Tag am Berg auch. Dann schmerzen auch die Beine (nach einem Klettersteig auch die Hände), und ich will nur mehr auf der Couch liegen und rasten. Doch genauso wie ich mich nach einem erfolgreichen Gipfelerlebnis wohl fühle, freue ich mich über einen gut gelungenen Artikel. Es macht mich stolz, wenn ich Dinge fertig bringe, und die steigenden Leserzahlen schmeicheln meinem Selbstvertrauen.

Da ich aber der Ansicht bin, dass man Zeit nicht hat, sondern sich nehmen muss, plane ich meine Arbeitsphasen für den Blog ganz bewusst. Denn sonst geht es mir wie zu Beginn, dass ich oft wochenlang nichts schreibe, weil ich „keine Zeit“ dazu habe. Es ist wie mit dem Laufen gehen: wenn ich auf eine passende Gelegenheit warte, gehe ich nie. Schließlich ist immer irgendwas, das gerade nicht passt und mich davon abhalten könnte, etwas weiter zu bringen. Mittels mehr oder weniger konsequentem Zeitmanagement habe ich es soweit geschafft, beinahe jeden Freitag einen Artikel zu veröffentlichen. Und mittlerweile ist es fast schon ein Selbstläufer und für mich normal, mich hinzusetzen und alles für Freitag vorzubereiten. Wenn man den inneres Schweinehund also auch beim Bloggen überwindet, wird es zur Routine und ein intensives, aber schönes Hobby.

Bloggen mit Wein und Keksen
So lässt es sich eigentlich ganz gut arbeiten 😉

Leider verschwende ich nach wie vor aber viel zu viel Zeit auf Facebook, vertrödel mich auf Pinterest, bin schnell mal eine halbe Stunde auf Instagram unterwegs. Diese Zeiten muss ich einfach in Zukunft ein wenig einschränken und effizienter werden. Es gibt eben auch beim Bloggen richtige Zeitfresser, die mich von der eigentlichen Arbeit abhalten. Da muss ich noch ein wenig an meiner Konsequenz arbeiten und mich mehr ums Schreiben kümmern.

Nichts desto trotz ist es meine Freizeit, die ich damit ausfülle, und die ich mir auch anders gestalten kann, wenn ich will. Wille und Organisation ist schon wichtig, aber niemals möchte ich mir selbst Druck machen, bloggen zu müssen. Immer wenn so ein Impuls aufkommt, steuere ich dagegen, um den Spaß an der Sache nicht zu verlieren. Meine Lernerfahrungen kann ich also erweitern um die Sätze:

9) Zeitmanagement ist oftmals ganz schön harte Arbeit und notwendig, wenn etwas weitergehen soll

10) Irgendwann läuft´s einfach 🙂

11) Bloggen macht mir trotz der vielen Arbeit irre Spaß, aber wenn ich keine Lust mal hab klapp ich den Laptop einfach zu. Wenn ich das Gefühl habe, „hart“ für den Blog zu arbeiten, sollte ich ganz dringend eine Pause machen. Es ist ein Hobby und das soll es bleiben.

Ich blicke also zurück auf ein Jahr voller neuer Lernerfahrungen und Weiterentwicklungen – sowohl bei mir persönlich als auch auf meinem Blog. Es ist ein lieb gewonnenes Hobby geworden, dass ich zwar ernsthaft, aber nicht zwanghaft betreibe. Sowohl bewusstes Hinsetzen, als auch bewusstes Ignorieren sind zwei wesentliche Regulative in dieser Tätigkeit geworden. Ich komme mit neuen Menschen in Kontakt, die mich immer wieder inspirieren und vorantreiben. Und am Ende des Tages sehe ich mich gar nicht so als Bloggerin, sondern einfach jemanden, die in schön aufbereiteter Form einfach über ihre allerliebste Tätigkeit – das Reisen – erzählt.

Bloggeburtstag feiern mit Muffin und Kerze
Und jetzt feiere ich erstmal den ersten Bloggeburtstag!

Danke an dieser Stelle an jeden einzelnen Leser und jede einzelne Leserin in diesem Jahr, meiner Freundin Betty, die so fleißig für mich Korrektur liest und sich rührend um verschwundene Punkte und umgedrehte Buchstaben kümmert, und natürlich an meinen lieben Mann Harry, der nicht meckert, wenn ich dem Blog mal wieder viel mehr Aufmerksamkeit schenke als ihm 😉

PS: Ich verdiene nach wie vor fast kein Geld mit meinem Blog. Wollte ich nur mal für alle anmerken, die mich hin und wieder danach fragen, und für jene, die glauben, dass man damit reich und berühmt wird 😉


Verbreitung erlaubt :-)


17 thoughts on “Blogger werden ist (nicht) schwer – was ich in einem Jahr gelernt habe”

  • Soooo ein toller Beitrag! Ich find dich so herrlich authentisch 🙂 Danke für’s Teilen deiner Erfahrung, in manchen finde ich mich erschreckend ähnlich wieder 😀 aber besonders Punkt 11 ist auch einfach wichtig, um sich nicht noch mehr Stress als notwendig zu machen, es ist ja grundsätzlich ein Hobby 😀 Alles Gute zum Bloggeburtstag 🙏

    • Danke dir liebe Katie 🙂 Authentisch kann ich 😉 , ich freu mich aber voll wenn das auch so wahrgenommen wird! Absolut, immerhin gibt´s ja ein Leben außerhalb des WWW auch noch! LG

  • Liebe Barbara,

    Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!
    Reisepsycho gehört zu den Blogs, die ich immer wieder gerne lese.

    In deinem Artikel bringst du es sehr schön auf den Punkt, was Bloggen ausmacht. Ich habe fast eins zu eins die gleichen Erfahrungen gemacht.
    Als über 50jährige bin ich nicht gerade Digital Native und bin immer wieder super stolz auf mich, wenn ich erfolgreich irgendwas am Blog gebastelt habe.
    Respekt, dass du es tatsächlich schaffst wöchentlich einen Artikel zu veröffentlichen! Das ist mir bisher nicht regelmäßig gelungen, obwohl es mein Ziel ist.
    Ich wünsche dir weiterhin eine tolle Zeit beim Reisen und Bloggen und freue mich auf neue Berichte von dir.

    Liebe Grüße Gina

    • Hey Gina! Danke, ich fühle mich wirklich sehr geehrt 🙂 ! Das gilt natürlich umgekehrt auch, ich lese gern regelmäßig bei euch rein!
      Schön zu hören dass es anderen auch so geht! Ich denke ja oft, ich bin da von so vielen Technik-Freaks umgeben die das alles mit Links schmeißen und fühle mich total anfängermäßig.
      Ja, das hab ich natürlich jetzt dem Umstand zu verdanken, dass ich ein Jahr berufliche Auszeit habe, so geht sich dass schon ganz gut aus. Mal sehen, wie es dann weiterläuft, wenn ich wieder arbeite 😉 .

      LG Barbara

  • Barbara, herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Bloggeburtstag, meiner steht in wenigen Tagen auch an und ich finde mich in soooo vielen Dingen wieder.

    Ich habe ganz herzlich gelacht, Influencer klingt wirklich wie eine Grippe und mich nerven auch diese perfekten Blogs und die viele Selbstdarstellung, da liest sich dein Bericht erfrischend ehrlich. Danke!

    • Danke liebe Jenny! Ja dann auch dir herzlichen Glückwunsch 🙂 *Jippie*

      Ja, jedesmal wenn ich das Wort höre muss ich an Viren denken – wobei das ja gar nicht mal so weit hergeholt ist, oder? (Ich weiß, heute bin ich wieder besonders gemein 😉 ).
      Ich dachte es mir ja, dass es sicher nicht nur mir so ergangen ist! Schön, dass der Artikel Resonanz findet, das freut mich 🙂

      PS: Ich glaub ich muss bald mal wieder backen, wenn ich mir deine Seite so ansehe 😉
      LG Barbara

  • Glückwunsch zum Geburtstag (nachträglich). 🙂

    Ein wirklich schöner Artikel und deine Lernerfahrungen macht so wohl fast jeder Blogger. Auch die, die nicht über Reisen schreiben. Sich nicht unter Druck setzen lassen von der Scheinwelt und sich eine gewisse Routine angewöhnen sind wichtig und dann hat man auch lange Spaß an diesem Hobby. Glaub mir, ich bin schon fast 5 Jahre dabei 😉
    LG Lexa

    • Danke dir Lexa!
      Das beruhigt mich, dass eine erfahrene Bloggerin wie du das auch so sieht 🙂 . Dann bin ich ja auch einem ganz guten Weg!

      LG Barbara

  • Happy Bloggeburtstag, liebe Barbara,

    hab meinen ersten Bloggeburtstag glatt vergessen, vor einem Monat, vielleicht sollte ich das mal nachholen? So ein Rückblick aufs erste Jahr ?!?

    Mir geht es ähnlich wie Dir, das Schreiben macht(e) mir schon immer Spaß, aber das ganze *örrgss* technische und SEO Gedöns drumherum öööhm, eher nicht, aber ich lerne…..

    Herzliche Grüße

    Burgherrins Sonja

    • Hallo Sonja!

      Oh nein, da gehört dringend nachgefeiert 😀 !

      Ja, manchmal wär´s fein wenn wir nur schreiben könnten und das ganze andere Zeug macht unser Haus- und Hofdiener, oder? 😉 Aber dann hätten wir vielleicht keinen Grund mehr, so stolz auf uns sein zu können wenn wir so fleißig lernen!

      Lg Barbara

  • Danke für diesen persönlichen Einblick in dein erstes Jahr als Bloggerin 🙂 Ich sehe die Dinge ganz ähnlich wie du und freue mich zu lesen, dass du das Gefühl hast, nach wie vor jeden Tag etwas neues dazulernen und neue Erfahrungen zu machen, das ist auch meine Motivation beim Bloggen 🙂
    Aus deinem Beitrag nehme ich mir auf jeden Fall mit, dass ich mehr darauf achten werde, mich nicht zu stressen, da das Bloggen nur ein Hobby ist und ich den Spaß daran nicht verlieren möchte! Auch ich verbringe zu viel Zeit auf Social media und möchte das besser planen, denn Facebook und Co können schnell zum Zeitfresser werden! 😉 Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit deinem Hobby, wirklich schöner Blog, immer weiter so 🙂

    PS super Fotos 😉 wirklich witzig und authentisch, das finde ich sehr sympathisch !

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

    • Hallo Key!

      Danke dir für das nette Lob! Das ist Balsam auf meiner kleiner Bloggerseele 🙂
      Ja, ich denke, gerade in dem Bereich kann man gar nicht auslernen, da sich ja auch ständig was tut. Wobei ich gefühlt noch immer bei den Grundlagen herumkrame 😉
      Ja, Facebook kostet ganz schnell richtig viel Zeit! Wenn man bewusst an die Sache herangeht, dann geht´s schon, aber wehe man beginnt zu trödeln 😀 !

      Dir auch noch alles Gute mit deinen Vorhaben! LG Barbara

  • Hey,
    alles Gute zum Bloggeburtstag und weiterhin viel Spaß und Erfolg. Mach weiter so. Ich fühle mich auch in Jogginghose viel wohler, weil es einfach so wunderbar gemütlich ist 😀
    Liebe Grüße
    Christina

    • Dankeschön Christina! Ich werde es versuchen 🙂
      Oh ja, Jogginghosen sind toll 😀 . Zuhause käme ich nicht auf die Idee, jemals etwas anderes zu tragen 😉 .
      LG Barbara

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