Die Myli-Schlucht – das Tal der Mühlen auf Kreta

Die Myli-Schlucht – das Tal der Mühlen auf Kreta

Ein perfekter Ort für eine Zeitreise ist die Myli-Schlucht auf Kreta, die auch als Tal der Mühlen bekannt ist. Hier beschreitet man alte Wege zu verfallenen Mühlen, vorbei an rauschendem Wasser und wilder Flora. Wer an einem heißen Tag auf Kreta Abkühlung sucht und dennoch wandern will, ist hier genau richtig.

verwittere alte Mühle mit Efeu auf Kreta
Auf Kreta kann alt und kaputt auch sehr schön sein

Die Geschichte der Myli-Schlucht

Schon der Name gibt einen Hinweis darauf, was einen in der Schlucht erwartet: Mylos ist griechisch für Mühle. Daher heißt φαράγγι των μύλων nichts anderes als „Schlucht der Mühlen“. Im Deutschen haben sich zwei Namen dafür durchgesetzt: Myli-Schlucht oder Tal der Mühlen

Egal, wie man dieses fruchtbare Tal am Wasser nun nennt: die vielen Ruinen von einstigen Mühlen geben Aufschluss darauf, wie betriebsam es früher hier gewesen sein muss. Die erste Aufzeichnung über diesen Landstrich findet sich 1643 – also zu der Zeit, als die Venezianer auf Kreta herrschten. Schon damals wurde hier Getreide aus dem Umland zu Mehl vermahlen. Es wurde genügend Mehl produziert, um die gesamte Region Rethymno damit zu versorgen.

Später wurden die etwa 30 Mühlen von muslimischen Kretern betrieben, die ihrem Handwerk bis 1922/23 nachgingen. Nach der osmanischen Herrschaft wurden dann fast alle Muslime von der Insel vertrieben und somit auch die vielen Müller. Das Tal der Mühlen war aber noch bis 1972 bewohnt, ehe die Menschen in das höher gelegene Dorf Mili umgesiedelt wurde. Die Mühlen und Wege verfielen.

2014/15 wurde die Myli-Schlucht mit EU-Geldern restauriert. Wege wurden gesichert und Rastplätze wurden errichtet. Auch eine Mühle wurde so weit hergerichtet, dass man sich das Innere ansehen kann. Funktionsfähig ist leider keine der Mühlen mehr, was dem Zauber des Tals aber keinen Abbruch tut.

Steintor zum unten durch gehen
Wenn Steine erzählen könnten …

Wo ist das Tal der Mühlen?

Das Tal liegt etwas südöstlich der Stadt Rethymno (die du auch unbedingt besuchen solltest!). Vom Zentrum aus sind es etwa 15 Fahrminuten bzw. 7 Kilometer bis nach Xiro Chorion, von wo man die große Rundwanderung starten kann. Willst du nur die Myli-Schlucht gehen, sind es von Rethymno aus ca. 20 Minuten und 8 Kilometer zum Einstieg.

Wie kommt man dorthin?

Wenn du mit dem Auto kommst, fährst du bei Perivolia ab und unter der Schnellstraßenbrücke durch. Dabei ist es unerheblich, ob du von Chania oder Heraklion kommst. Je nachdem, wo du parken willst, folgst du entweder den Schildern Richtung Xiro Chorion oder Chromonastiri (auf dieser Strecke ist auch die Myli-Schlucht bereits angeschrieben). Den Parkplatz in Xiro Chorion habe ich dir unten auf der Wanderkarte eingezeichnet (P). Von hier aus kannst du entweder die Schlucht bergauf gehen oder den großen Rundwanderweg.

Katze auf Auto
Am Parkplatz wird das Auto gerne anderweitig in Beschlag genommen

Willst du nur das Tal der Mühlen bergab gehen, so parkst du entweder in Mili in der Nähe des Kiosk, von wo die Stufen in die Schlucht hinab führen (Achtung: hier gibt es keinen festen Parkplatz, man parkt einfach am Straßenrand!) oder in Chromonastiri. Du kannst auch den Bus herauf nehmen. Der Hop-on Hop-off Bus hält sowohl in Mili als auch in Chromonastiri und fährt zwischen 10 und 17 Uhr stündlich. Alle Infos zum Bus findest du hier.

Wenn du nicht den Rundweg, sondern nur die Schlucht gehst: in der Cantina Banana in Xiro Chorion (ganz unten in der Schlucht) rufen sie dir gerne ein Taxi, welches dich wieder hoch nach Mili oder Chromonastiri zum Auto oder Bus bringt.

Wanderung in der Myli-Schlucht

So, nun aber zum amüsanten Teil: der Wanderung durch die Myli-Schlucht! Ich beschreibe dir hier die große Runde von Xiro Chorion aus, die wir gegangen sind. Du kannst natürlich auch nur die Schlucht gehen und dann mit dem Taxi wieder hinauf fahren (oder hinunter, je nachdem). Oder du wanderst das Tal der Mühlen einfach in beide Richtungen. Wie auch immer: du wirst viele Mühlenruinen, kleine Kirchen und eine Menge Grün sehen.

Eine kleine Anmerkung noch: beim Rundweg ist die erste Strecke nicht sonderlich reizvoll – hier befinden sich nur Olivenhaine und Schafherden. Doch eine sehr sehenswerte Kirche am Weg lohnt den Weg trotzdem.

Infos zur Wanderung im Tal der Mühlen

Länge der Schlucht: etwa 4 Kilometer, Gehzeit ca. 1,5 Stunden, Eintritt frei

Rundwanderung: ca. 9 Kilometer, Gehzeit 3-4 Stunden, 355 Höhenmeter

Wanderkarte Myli Schlucht
Die Wanderkarte mit der Route des Rundwanderweges

Wegbeschreibung Rundweg

Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz in Xiro Chorion. Hier hältst du dich links und biegst bei der nächsten Straße recht ab. Nun befindest du dich auf einer Straße, die eher einem Feldweg gleicht und bergauf verläuft. Bald schon hast du einen fantastischen Blick auf die Nordküste über Olivenhaine und vereinzelte Häuser hinweg.

Du bleibst einfach immer auf diesem Weg. Irgendwann stehst du vor einem Zaun. Auch wenn wir zunächst dachten, dass es das jetzt war mit der Wanderung, so sei doch beruhigt: Das Metallgestell, das als Tor dient, lässt sich öffnen. Es ist vermutlich nur für die Schafe angebracht, damit diese nicht abhauen (man kennt solche „Tore“ von Almen in Österreich für Kühe).

Zur Ágios Eftíchios

Nun wird der Weg etwas zäh und eintönig, die sandfarbenen Erdwände bieten da leider keine Abwechslung. Doch auf der Hälfte des Weges zwischen Xiro Chorion und Chromonastiri und etwa 45 Minuten Gehzeit erreichst du eine Abzweigung nach links zur Ágios Eftíchios. Diese solltest du unbedingt nehmen, denn hier befindet sich der größte Schatz dieser Teilstrecke: ein verfallenes Haus mit einer alten Kirche.

Die Tafel davor ist schwer leserlich, doch gut genug um zu erfahren, dass sich in der Kirche alte byzantinische Fresken befinden. Nachdem wir also zunächst einen Blick in das Ruinenhaus geworfen haben, betreten wir die Kirche. Wir erblicken eine Nische, ein Heiligenbildchen und die leider sehr verwitterten, aber erkennbaren Fresken.

Pause in Chromonastiri

Wenn du wie wir im Herbst unterwegs bist, kannst du dir von den Granatapfelbäumen neben der Kirche eine Frucht für später mitnehmen. Dann gehst du den Weg wieder hoch auf den Feldweg von vorhin und hältst dich wieder bergauf. Du passiert einen großen Schafstall und nach einer halben Stunde Gehzeit triffst du in Chromonastiri ein.

Hier passieren wir den Fußweg unter Arkaden hin zu einem Dorfplatz. Ich kenne dessen Namen nicht, nur die Koordinaten (35°19’39.0″N 24°30’37.0″E).Hier erblicken wir eine unglaublich entzückendes Kafenion. Eine Pause ist nun wohlverdient, das kühle Getränk unter dem schattigen Baum schmeckt.

Bevor du den Ort verlässt, kannst du auch noch der alten Olivenölmühle oder dem Militärmuseum einen Besuch abstatten. Uns war nicht wirklich danach, wir haben nur noch einen Blick in die Kirche des Pantheleimonas geworfen und marschieren dann schon die Straße hinunter zum Eingang in die Schlucht.

Der Weg in die Myli-Schlucht

Das letzte Stück vor der Schlucht gehst du ca. 15 Minuten auf einer kurvigen Asphaltstraße – bitte achte hier gut auf den Verkehr! In einer Kurve entdecken wir ein für Kreta typisches durchschossenes Verkehrszeichen. Angeblich gibt es auf Kreta doppelt so viele Schusswaffen wie Einwohner:innen! Nur ein Glück, dass die lieber auf Schilder schießen und nicht auf Menschen 😉 .

Durchschossenes Straßenschild auf Kreta
Hui, da hat wohl jemand getroffen!

Rechter Hand entdeckst du nun Stufen hinab in die Myli-Schlucht. Wenn du unten angekommen bist, merkst du, wie anders die Vegetation gleich ist. Es ist schattiger und feuchter. Deshalb entdeckt man auch gleich so manches Getier 😉 . Bald schon bist du bei der ersten Holzbrücke angelangt, die über den Bach führt, der die Mühlen einst angetrieben hat.

Obwohl der Weg nun stets bergab geht, lohnt es sich, kurz nochmal eine Anstrengung ein Stück hoch auf sich zu nehmen. Dort, wo der Weg von Mili herab ins Tal der Mühlen führt, befindet sich die kleine Kirche Ágios Ioannis, die zur Hälfte an den Felsen gebaut wurde. Innen wird man sich ihrer Bezeichnung als „Höhlenkirche“ bewusst. Typisch für griechisch-orthodoxe Kirchen gibt es hier etliche Ikonen sowie einen Kerzenständer mit den dünnen Bienenwachskerzen.

Die Kirche Agios Ioannis in der Myli-Schlucht
Die kleine, entzückende Felsenkirche

Die ersten Mühlen

Nun kannst du die Stufen wieder hinabsteigen und den Weg flussabwärts weiter wandern. Blickst du nach vorne, hast du noch manchmal die Gelegenheit, das Meer zu sehen, schaust du nach oben, siehst du zerklüftete Felswände. Bald schon bist du bei der ersten Mühlenruine angelangt. Das Haus ist begehbar, jedoch eine einzige Bruchbude – aber irgendwie charmant-morbid.

Alte Mühle auf Kreta
Die erste Ruine schaut ein bisschen wie ein verwunschener Ort aus

Wir wandern nun weiter auf dem Weg, der durch Mauern und Holzzäune begrenzt ist. Manchmal erscheint es, als wäre man in einer verwunschenen Welt. Dieser Zauber verschwindet, als wir zur Taverne gelangen. Hier kann man Essen, Trinken oder Andenken für zuhause kaufen. Harry und ich entscheiden uns, nicht einzukehren, halten aber kurz, um den Lastenaufzug zu bewundern. Auf der anderen Seite des Tals erblicken wir dabei wieder eine Ruine.

Der Lastenaufzug bei der Taverne im Tal der Mühlen
Der Lastenaufzug bei der Taverne – ob man da auch eine Fahrt wagen kann 😉
Die Kirche der fünf heiligen Jungfrauen
Die Kirche der fünf heiligen Jungfrauen

Bald schon erreichen wir die Kirche der Fünf Heiligen Jungfrauen, von wo wir wieder einen tollen Ausblick auf die Küste haben. Wieder einige Minuten später stehen wir vor einer Mühle, die gut erhalten scheint. Es ist die Schaumühle, die für die Wanderer hier restauriert wurde. Ein Mühlrad hat sie nicht, wohl aber einen Mühlstein, der vom Wasser angetrieben wurde und das Getreide zermahlen hat. Wir sehen uns ein wenig in dem Häuschen um und sind bald schon wieder unterwegs bergabwärts.

Wasser und Kirchen

Die Strecke führt nun weiter an verschiedensten Bäumen vorbei, deren Vielfalt uns jetzt erst auffällt. Hin und wieder erblicken wir eine Ruine. Das Wasser plätschert nun immer lauter, wir haben das Gefühl, gleich mit dem Fluss auf einer Höhe zu sein. Im Wald erblicken wir eine alte Mühle, die uns ob ihrer Größe fasziniert. Sie ist wild verwachsen und teilweise überwuchert, das Eingangsportal sieht aber stabil aus, sodass wir einen Blick hinein wagen. Von dieser Ruine aus sehen wir plötzlich das Wasser, das wir bisher nur gehört haben.

Im Tal der Mühlen plätschert der Bach
Die Kaskaden des Baches, der durch die Myli-Schlucht rauscht

Wir gehen nun ein bisschen vom Weg ab und einen Trampelpfad entlang, der uns zu einer Kaskade an natürlichen Becken führt. Hier hat der Fluss Bassins in den Fels geschwemmt, die aussehen, als wären sie einer Filmkulisse entsprungen. Das die Myli-Schlucht so schön sein würde, haben wir uns nicht erwartet und sind entzückt. Als wir uns wieder zum Wanderweg hochkämpfen, fällt uns ein altes Aquädukt auf, dass einst wohl die Mühlräder angetrieben hat.

Der Weg führt weiter durch ein steinernes Tor, das ebenfalls einmal zu einer Mühle gehörte. Hinter diesem erblicken wir einen steinernen Hügel mit einem Gipfelkreuz darauf. Kurz überkommt uns die Idee, den Hügel zu besteigen, aber uns bleibt der Weg dorthin verborgen. Macht aber nichts, denn nachdem wir wieder eine Holzbrücke vor einer Mühle queren, treffen wir einen alten Mann, der uns Walnüsse anbietet, die er gesammelt hat. Wir nehmen die kleine Stärkung dankbar an. Erst jetzt fällt uns bewusst auf, wie viele Nussbäume hier stehen.

Steinernes Tor am Wanderweg
Durchschreitet man das steinerne Tor, ist man schon bald bei den beiden Kirchen

In den nächsten Minuten kommen wir an zwei kleinen Kirchen vorbei: der Ágia Paraskevi und der Ágios Nikolaos. Die erstere ist in typisch griechischem weiß gehalten. Um die zweite zu entdecken, muss man wieder ein wenig vom Weg abkommen und den Schildern folgen, die durch ein Waldstück führen. Dann steht man vor einem kleinen, steinernen Gotteshaus, dessen Glocke am Felsen darüber angebracht ist.

Endspurt zur den Bananenbäumen

Nun befinden wir uns am letzten Teil des Weges. Wieder einmal erwartet uns eine Holzbrücke, die aber ziemlich ramponiert aussieht. Daher wählen wir den Weg durch den Fluss – was angesichts unserer guten Schuhe und den Steinen kein Problem darstellt.

Kaputte Holzbrücke
Über diese kaputte Brücke gehen wir lieber nicht – der Weg durch den Fluss ist sicherer

Ein Aquädukt und viel Wildnis später erreichen wir schließlich unser Ziel: die Cantina Banana. Hier werden wir zunächst von einer skeptisch dreinschauenden Katze begrüßt und anschließend von der Besitzerin der besonderen Taverne. Wir erblicken außerdem die Bananenbäume, die den Weg zur Pergola säumen und haben das Gefühl, mitten im Dschungel zu sein, so üppig und feucht ist die Vegetation hier.

Da uns nun wirklich der Hunger plagt, bestellen wir einige Köstlichkeiten. Die frischen gerösteten Brote mit Tomaten und Schafkäse sind eine perfekte Vorspeise, gemeinsam mit einem Teller Tzatziki natürlich. Die absolute Krönung ist der Salat aus Chicoree, Avocados (die hier auf Kreta wachsen), Granatäpfel, Hartkäse, Walnüssen und Honig – in meinem ganzen Leben zuvor habe ich nie so einen schmackhaften Salat gegessen (und auch danach noch nicht!).

Tzatziki, Salat und Brot
Eines der besten Essen auf Kreta: der Avocadosalat mit Granatapfel, dazu Tzatziki und Tomatenbrot

Glücklich, satt und voller wunderbarer Eindrücke legen wir die letzten Meter von der Cantina Banana bis zum Parkplatz zurück, um uns wieder auf den Heimweg zu machen.

Einkehrmöglichkeiten

Bis auf einen kleinen Snack und etwas zu Trinken muss man kein Essen für diese Wanderung mitnehmen, da es einige Einkehrmöglichkeiten rund um die Myli-Schlucht gibt:

  • Das kleine Café in Chromonastiri, dessen Namen ich nicht weiß. Es war mir leider auch nicht möglich, es herauszufinden. Falls es nicht mehr existiert, so gibt es in diesem Dorf aber auch noch ein weiteres Kafenion und zwei Tavernen
  • Direkt in Mili an der Straße befindet sich eine Taverne, die auch einen Parkplatz davor hat (ob man dort für die Wanderung stehen bleiben darf, weiß ich allerdings nicht)
  • Die Taverne bald nach dem Abstieg in das Tal der Mühlen, die direkt am Wanderweg liegt. Man kann sie gar nicht verpassen. Hier gibt es eine Terrasse zum Sitzen.
  • Natürlich die wunderbare Cantina Banana in Xiro Chorion am Ende der Myli-Schlucht. Hier lässt es sich wirklich köstlich essen
  • Direkt in Xiro Chorion gibt es vis-a-vis der Kirche ein kleines Kafenion

Was muss ich mitnehmen?

Natürlich solltest du diese Wanderung nicht einfach ohne jegliche Ausrüstung gehen – schon gar nicht den langen Rundweg. Ich fand äußerst hilfreich:

  • Gutes Schuhwerk! Heißt: Turnschuhe mit einem ordentlichen Profil, die auch wasserdicht sind. Ich liebe dafür meine Salomon* mit Ortholite, Goretex und Contagrip
  • Wanderstöcke* – sie geben besonders beim Bergabgehen die nötige Stütze
  • Ausreichend Wasser (mind. 1 Liter pro Person)
  • Kleingeld für die Kerzen in den Kirchen
  • Bargeld zum Zahlen in den Tavernen (nicht überall kann man mit Karte zahlen)
  • Einen gut sitzenden Rucksack* mit Regenschutz und Erste-Hilfe-Set*
  • Funktionsshirt*, da man ganz schön ins Schwitzen kommt und ein Baumwollshirt bei der vorherrschenden Feuchtigkeit schwer trocknet
Gut ausgerüstet wandern in der Myli-Schlucht
Wer gut ausgerüstet ist, tut sich meistens etwas leichter
Schritt für Schritt über Steine
Wasserdichte Schuhe sind hilfreich, wenn man durch den Fluss muss

Weitere nützliche Infos rund um das Tal der Mühlen

Übernachtungen

Suchst du eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe der Myli-Schlucht? Dann könnten folgende Unterkünfte interessant für dich sein

Wir hatten allerdings keine Unterkunft beim Tal der Mühlen, sondern unsere Homebase im Küstenort Bali an der Nordküste. Vom entzückenden Nostos Beach Boutique Hotel* bis zum Parkplatz beträgt die Fahrzeit etwa eine halbe Stunde.

Aufgrund der Nähe bietet sich natürlich auch Rethymno als Übernachtungsort an.

Bücher zur Information

Ich kann für deinen Kreta-Urlaub zwei Bücher empfehlen. Zum einen den Dumont Reiseführer für Kreta*. Von diesem stammt auch die Idee für diese Wanderung durch das Tal der Mühlen. Zum anderen den Rother Wanderführer*, der auf der wanderbaren Insel auf keinen Fall fehlen darf.

*Affiliate Link. Dabei verweise ich auf Flüge, Hotels, Dienstleistungen oder Produkte, von denen ich überzeugt bin, die mir selbst hilfreich sind und waren. Warum? Zum einen gebe ich meine positiven Erfahrungen gerne weiter, zum anderen bessert es mein Reisebudget ein wenig auf, wenn du über meinen Blog etwas kaufst. Es kostet dich nicht mehr, aber ich erhalte eine kleine Provision.

Eintritt

Der Eintritt zur Schlucht war im Herbst 2019, als wir diese Wanderung unternommen haben, kostenlos, ebenso der Parkplatz. Es dürfte aktuell noch immer so sein, sofern ich das nachvollziehen konnte. Ob das so bleibt, weiß ich nicht. Wenn du Neuigkeiten diesbezüglich für mich hast, lass es mich gerne wissen.

Die Myli-Schlucht: eine Wanderung durch die Zeit

Ich glaube, die Frage, ob sich eine Wanderung durch die Myli-Schlucht lohnt, hat sich schon beantwortet: ja klar! Dieses Tal ist so herrlich schön und mit seinen Kirchen und Ruinen alter Mühlen auch eine kleine Zeitreise durch die Geschichte Kretas.

Ob du nur durch die Schlucht wanderst oder den großen Rundweg gehst, ist dir und deiner Kondition überlassen. Du wirst auf alle Fälle ein Stück authentisches Kreta mitnehmen, gesäumt von Feigen- und Granatapfelbäumen. Du wirst das ein oder andere Tierchen entdecken, sei es nun eine Spinne, ein Frosch oder ein kreisender Geier und du wirst staunen, wie üppig sich das sonst so karge Kreta präsentiert.

Mystische Myli-Schlucht


Pin Wandern in der Myli-Schlucht auf Kreta


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8 thoughts on “Die Myli-Schlucht – das Tal der Mühlen auf Kreta”

  • Danke, liebe Barbara – ich habe solche Sehnsucht nach Griechenland. Am liebsten würde ich an Ostern die Koffer packen, ist aber wohl noch nicht der richtige Zeitpunkt. Aber wenn es nach Paleochora gehen sollte, plane ich einen Zwischenstopp im Tal der Mühlen ein.

    Liebe Grüße
    Carola

  • Schöner Bericht – vielen Dank dafür! Kreta hab ich dieses Jahr auf meiner Reiseliste – das sieht definitiv nach einem Ort aus, den ich mir gerne mal anschauen würde:)

    Viele Grüße

    Selim

  • Liebe Barbara,
    Da war ich in den letzten anderthalb Jahren zweimal auf Kreta – aber von der Myli-Schlucht hab ich noch nie gehört. Obwohl ich beim ersten Mal den Ausgangspunkt unweit, in der Nähe von Georgioupolis, hatte. Ich gehe ja eh gerne wandern, auch wenn das auf Kreta gerne mal heiß werden kann, und hab dort schon so manch eine Schlucht gesehen – und Myli sieht auch traumhaft aus. Ich glaube, am meisten hat mich gerade aber der Avokadosalat mit Granatapfel, das geröstete Brot und frischer Tzatziki begeistert beim Lesen – hab direkt Hunger bekommen 😉

    • Hallo Miriam! Ja, die Myli-Schlucht ist tatsächlich etwas versteckt, was es zu einem sehr lohnenden Ausflugsziel macht, da es nicht überlaufen ist. Mit dem Hunger geht es mir jedesmal gleich, wenn ich die Essensbilder aus Kreta anschau 😉 LG Barbara

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