Der Gardasee – vielseitige Perle

Der Gardasee – vielseitige Perle
Der Gardasee bietet neben seiner herrlichen Lage auch allerhand Möglichkeiten für Aktivitäten #gardasee #see #berge #wandern #sommer #urlaub #kultur #natur #italien #reisen #reiseblog #bericht Vielseitiger Gardasee

Nun, der Gardasee ist natürlich unter Reisenden kein Geheimtipp mehr. Das sieht und spürt man vor allem in der Hochsaison an den mit Menschen gefüllten Straßen und Staus an der Gardesana – jener Uferstraße, die um den See verläuft. Und dennoch habe ich dort mein kleines persönliches Paradies gefunden. Denn – der Gardasee bietet weit mehr als Gardaland und klassischen Badeurlaub. Welche landschaftlichen und kulturellen Schätze um den See verborgen liegen und einen Besuch allemal wert sind, möchte ich hier vorstellen.

Sonnenuntergang am Gardasee
Sonnenuntergang am Gardasee

Gardasee – was muss man sehen?

Diese Frage ist wird mir immer wieder gestellt. Einfache Antwort: Alles 😀 . Aber im Ernst: der Gardasee ist so vielseitig, dass sowohl Sonnenanbeter als auch Kulturfreunde auf ihre Kosten kommen. Es gibt im ganzen Umland so viel zu sehen, dass selbst ich nach meinen vielen, vielen Besuchen dort noch nicht alles kenne. Ich habe daher versucht, sowohl zum See selbst, zur Pflanzenwelt vom Gardasee, der Bergwelt rundherum und den kulturellen Highlight ein paar Tipps zu geben. Alle selbst getestet und für großartig befunden 🙂 !

Ausblick auf den Gardasee
Wenn sich grün und blau küssen

Tipps für den Gardasee

Der See – ein Spektakel an sich

Okay, ich gebe zu, das war jetzt nicht besonders überraschend. Natürlich ist es der Gardasee als solcher, der es wirklich versteht, Menschen zu faszinieren. Er ist Anziehungspunkt für Menschen mit verschiedensten Interessen. Egal ob Schwimmen, Schnorcheln, Segeln, Surfen, Boot fahren oder Fischen, er bedient außerordentlich viele Wünsche. Im Norden tief und von idealen Winden umspielt ist er ein Mekka sowohl für Segler als auch für Kite- und Windsurfer, während gegen Süden hin das Wasser immer flacher und wärmer wie auch Klima immer milder wird und einen wunderbaren Strandurlaub an herrlichen Kies- oder Steinstränden ermöglicht.

Sirmione am Gardasee
Sirmione am Gardasee

Für Freunde der gepflegten Bootsfahrt sei angemerkt: man kann eigentlich überall am See Kapitän spielen – egal ob mit einem Kajak, einem Tretboot, einem ausgeliehenen oder gar eigenen Motorboot, wie auch mit einem Segelschiffchen. Die einzige Einschränkung ist der äußerste Norden rund um Riva und Torbole – hier ist den Surfern zuliebe das Fahren mit Motorbooten verboten. Ohne Bootsführerschein könne Boote bis zu 30PS ausgeliehen werden.

Motorboot fahren am Gardasee
Vollgas voraus am Gardasee

Wer sich lieber kutschieren lassen und bequem von einem Ort zum anderen kommen möchte, ohne sich mit Blechlawinen ärgern zu müssen, dem sei eine Fahrt mit einem Schiff der „Navigarda“, der örtlichen Schifffahrtsgesellschaft an Herz gelegt. Der meist angenehme Fahrtwind sorgt für Meeresfeeling und es bieten sich atemberaubende Blicke und Fotomotive vom Wasser aus! So erlebt man den Gardasee in seiner ganzen Schönheit.

Schifffahrt am Gardasee
Blick auf die Westküste des Lago di Garda

Meine persönlichen Gardasee-Highlights

  • Die Strände rund um Manerba, vor allem in der Nähe der Rocca
  • Baden in Sirmione – das Wasser ist klar, flach und warm
  • Die lässigen Strandbars in Lonato – Cocktails in Strandstühlen, chillige Musik und Blick in den Sternenhimmel
  • Für mindestens 4 Stunden ein Motorboot ausleihen und mal über den See düsen – mit Booten bis zu 30 PS auch ohne Bootschein möglich (Preise sind unterschiedlich, aber mit 110€ muss man für 4 Stunden schon rechnen, Benzin exklusive)
  • Beim Schnorcheln im Wasser nach antiken Schätzen suchen – da liegt noch genug drinnen im Gardasee. Ich war bisher zwar erfolglos, aber ich gebe nicht auf 😉
  • Mit einem Boot der Navigarda vom Süden bis in den Norden hinauf fahren und am Abend wieder retour – Slow Travel mit grandioser Aussicht
Goethes italienische Reise führte mich auch an den Gardasee
Die Faszination für den Gardasee teile ich mit Goethe

Die Berge um den Gardasee

Natürlich – Wander- und Mountainbikefans schätzen die Berge rund um den Gardasee schon lange. Von Norden her immer flacher werdend, sind sie sowohl für Klettersteiggeher als auch für Spaziergänger begeh- und befahrbar. Es handelt sich bei diesen Bergen um die Ausläufer der Dolomiten, nach Süden hin gibt es dann bis zum Apennin fast nur mehr Ebene. Sowohl an der Nord- als auch an der Ostseite des Gardasees befinden sich Gipfel in Höhen über 2000 Meter, und auch im Westen ist man noch auf über 1500 Metern unterwegs.

Der Monte Baldo am Gardasee
Das Hinterland des Monte Baldo

Besonders erwähnenswert ist der Monte-Baldo-Gebirgszug am nördlichen Ostufer des Sees. Man kann sich natürlich stundenlang (im Sommer!) an der von Malcesine ausgehenden Seilbahn anstellen und sich am Plateau mit tausenden Menschen die Aussicht teilen. Oder aber man nimmt die vielen verschiedenen Wanderwege zum Cima Valdritta, dem höchsten Gipfel des Berges, in Angriff, um dann in aller Ruhe, aber ziemlich fasziniert von der einsamen Welt da oben mit dieser atemberaubenden Aussicht, zu staunen.

Gipfel von Monte Baldo am Gardasee
Am Cima Valdritta

Mutige können von den Bergen um den Gardasee aus auch Paragleiten, Geschichtsinteressierte die alten Schießhöhlen und Verstecke aus den Kriegszeiten suchen und Tierliebhaber auf Fotojagd nach Gämsen, Murmeltieren und Adlern gehen. Oder man genießt einfach den weitläufigen Blick aufs Wasser.

Monte Baldo am Gardasee
Freeclimbing am Monte Baldo

Meine Berg-Tipps für den Gardasee

  • den Cima Valdritta von der Ostseite her über Ferrara gehen – die kürzeste, somit härteste, aber auch einsamste Wanderroute rauf (Edelweiß inklusive)
  • In einen etwas höher gelegenen Ort fahren (z.B. Tignale oder San Zeno) und einfach mal drauf los gehen – spannend worauf man alles stößt (meine persönlichen Highlights waren eine Höhle mit Tierknochen und ein alter, verlassener Bunker)
  • Ralleyfahrer spielen und über die Bergstraßen düsen – mit Vorsicht versteht sich – und bei schöner Aussicht auf den Gardasee stehen bleiben und genießen
  • La Rocca di Manerba – ein kleiner, feiner, leicht zu gehender Hügel im Westen, aber mit grandioser Aussicht! Mutige wagen einen Blick über die Klippen und entdecken Wasser, das alle Blau- und Grüntöne spielt
  • Ein historisch interessanter und stimmungsvoller, einfacher Wanderweg ist jener im Valle di Santa Lucia in Torbole. Wer ganz hinauf geht, hat von der alten Ruine des Castel Penede einen tollen Ausblick auf den Gardasee
Runien des Castel Penede am Gardasee
Viel ist nicht mehr übrig von der alten, bedeutsamen Festung

Die Pflanzenwelt am Gardasee

Die Flora um das Gardaseegebiet herum ist ein Kapitel für sich. Mir sind von meinem allerersten Blick auf den See noch die rosaroten Oleanderblüten in guter Erinnerung. Ein Bild, dass sich eingebrannt hat. Hier findet man Palmen neben Kiefern, Olivenbäume neben Bambus, in den Bergen an versteckten Plätzen Edelweiß und im Wasser Schilfgürtel als Lebensraum für Vögel und Fische.

Olivenbaum am Gardasee
Olivenbäume – überall

Dazu natürlich noch die typisch italienischen Zypressen und so wundervolle Gärten, wie sie einfach nur Italien kennt. Aber auch die alten Limonae oder die mit Blumen geschmückten Balkongeländer an den Seeufern tragen ihren Teil dazu bei, dass der Gardasee für mich ein botanisches Wunderwerk darstellt.

Sirmione am Gardasee
Farbenspiel der Natur in Sirmione

So entdeckst du die Fauna des Gardasees

  • André Hellers Giardino in Gardone Riviera – ein kleiner, aber sehr liebevoller und natürlicher Garten mit sehenswerten Skulpturen
  • Ein Ausflug auf den Monte Baldo und dann etwas abseits der gekennzeichneten Wege gehen, um Edelweiß und Enzian zu hauf wachsen zu sehen (aber bitte nur in Form eines Fotos mitnehmen!)
  • In der „Grotte di Catullo“ in Sirmione Rosmarinluft zu schnuppern – hier wächst er nämlich als Hecke
  • Heimische Oliven genießen
Edelweiß am Monta Baldo am Gardasee
Ein seltener Schatz: das Edelweiß
Rosmarin in Italien
Rosmarin in der Grotte di Catullo

Kultur und Sehenswürdigkeiten am Gardasee

Als Kultur- und Museumsliebhaberin punktet der Gardasee für mich natürlich nicht nur mit seinen geologischen und biologischen Gegebenheiten, sondern auch mit dem kulturellen Angebot. In jedem Ort rund um dem See gibt es Museen, interessante Kirchen oder alte Burgen und Schlösser. Außerdem gibt es viele Galerien und Konzerte.

Im Castello von Malcesine hatte Goethe damals einige Schwierigkeiten
Von weit her sichtbar und über dem Ort thronend: das Castello von Malcesine

Historisch gesehen war die Gardaseeregion immer schon ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, sei es als wichtiger Sitz der Römer, der Frontlinie zwischen den Venezianern und Österreichern wie auch den Lombarden, als Geburtsort der Idee des Roten Kreuzes durch die Schlacht von Solferino, oder als Regierungssitz des italiensichen Diktators Mussolini. Jedenfalls wird einem am Gardasee auch an Nicht-Badetagen niemals langweilig, da es viel zu bestaunen und zu lernen gibt.

Solferino beim Gardasee
In der Nähe des Gardasees befindet sich das Schlachtfeld von Solferino

Kulturelle Highlights am Gardasee

  • Das „Il Vittoriale“ in Gardone – ein Museum mit Kunstgarten, das seinesgleichen sucht. Ein Vermächtnis des umstrittenen italienischen Autors D´Annunzio
  • Die Burg in Malcesine – auf den Spuren von Goethe (ja, er war auf seiner italienischen Reise mal hier) eine weitläufige Aussicht auf die Umgebung genießen und im Museum interessante Infos über den Gardasee erhalten
  • Auf den Spuren des Roten Kreuzes – zuerst nach San Martino della Battaglia auf den Turm, danach nach Solferino in die Gebeinkirche und anschließend nach Castiglione ins Rot-Kreuz-Museum
  • Die Skaligerburgen in Sirmione und Torri del Benaco – nicht nur historisch interessant, sondern auch aufgrund der guten Aussicht von den Türmen
  • Die „Madonna della Corona“ – auf der Hinterseite des Monte Baldo, im Etschtal, schmiegt sich im kleinen Ort Spiazzi diese außergewöhnliche Kirche an einen Felsen und wirkt, als sie sich verstecken müsste. Doch keineswegs! Dieses faszinierende Gebäude sollte man wirklich erlebt haben.
Madonna della Corona
Madonna della Corona – eine Schönheit im Hinterland des Gardasees
Il Vittoriale am Gardasee
Das Vittoriale – sehr sehenswert!

Die hübschen Städtchen am Gardasee

Auch denjenigen, denen nur nach flanieren, gut essen und shoppen ist, bietet der Gardasee viel. Denn rund um den See befindet ein hübsches Städtchen nach dem anderen. Und überall lässt es sich wirklich fein aushalten! Denn es locken lokale Boutiquen, Vinotheken mit dem besten Wein der Region und auch nette Trattorien.

Sirmione am Gardasee
Sirmione am Gardasee

Gerade im Sommer ist es eine nervliche Herausforderung, mit dem Auto von einem Ort zum nächsten zu kommen. Stressfreie Alternativen sind das Fahrrad, das Boot sowie auch der Bus. Die Busse verkehren rund um den See und fahren zuverlässig – wobei es hier auch im Sommer zu Verspätungen kommt, weil die Autos die Straßen verstopfen. Eine andere Variante ist, über die kleinen Hinterstraßen zu fahren und die Gardesana zu meiden.

Hafen von Bardolino am Gardasee
Auch der Hafen von Bardolino ist sehr hübsch

Welche Städtchen am Gardasee sind besonders sehenswert?

  • Besonders liebe ich Malcesine – es gehört zu meinen liebsten Orten in Italien. Nicht nur weil Goethe hier war. Auch, weil es mit seinem historischen Kern einfach bezaubernd ist
  • Ich mag auch Sirmione gern. In der Hochsaison kann es hier zwar sehr voll werden, doch die Skaligerburg und die Grotten des Catull sind absolute Highlights in der Stadt auf der Halbinsel
  • Torri del Benaco strahlt ebenso einen betörenden Zauber aus. Das Städtchen besticht ebenfalls durch eine Burg und hübsche Gässchen
  • Eine Besonderheit am Westufer ist Limone. Ganz nah am Berg liegt der Ort, der einen atemberaubenden Blick auf den Monte Baldo liefert und in dem die Zeit manchmal wie stehen geblieben scheint
  • Aber auch Riva, Peschiera und Toscolano-Maderno sind ausgesprochen sehenswert, da sie geschichtlich interessantes beherbergen und eine nette Atmosphäre ausstrahlen.
Malcesine am Gardasee
Das schöne Malcesine vom Castello aus
Riva am Gardasee
Riva ist ein entzückendes Städchen im Norden des Sees

Nicht weit vom Gardasee …

Die Region um den Gardasee punktet aber auch noch mit weiteren Highlights. So gibt etliche Wasserfälle zu erkunden, andere hübschen Seen (z.B. Lago di Tenno) in Reichweite, und die wunderschöne Stadt Verona ist auch nicht weit. Zudem kann man hier nicht nur exzellent, sondern auch sehr vielseitig Essen, immerhin liegt der Gardasee im Grenzgebiet Trentino-Südtirol, Venetien und Lombardei, mit den jeweiligen regionalen Spezialitäten.

Der Gardasee und ich – das war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Ich nenne ihn nicht umsonst „il mio grande amore“ 🙂 . Aber fahr selbst hin und überzeug dich!


Ich bin natürlich nicht die einzige, die den See so toll findet! Schau auch mal bei meinen Bloggerkolleginnen rein:

Über die schönsten Orte am Gardasee hat Michi von Weltspuren geschrieben

Natascha von ReiseVegan nimmt uns mit auf eine Schifffahrt auf dem nördlichen Gardasee

Auf Trip to the Planet verrät Christina, warum ihre Radtour um den Gardasee zum Spaziergang wurde

 

Noch Fragen zum Gardasee? Schreibt mir einfach eine Nachricht oder hinterlasst einen Kommentar 🙂

Hafen von Cassone bei Malcesine am Gardasee
Das kleine, bezaubernde Häfchen von Cassone, wo sich der Aril befindet

Nützliche Infos zum Gardasee

Beste Reisezeit

Du fragst dich vielleicht, welches die beste Reisezeit für den Gardasee ist. Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten, da es darauf ankommt, was du willst.

Zum Baden eignen sich die Sommermonate Juni – September am besten, dann ist der See am wärmsten. Speziell im Süden, wo es flacher ist, badet man dann in angenehmen Temperaturen. Auch tagsüber wird es dann durchaus mal heiß, was zum Schwimmen fein ist. Die Städtchen sehen wir uns dann eher abends an oder gehen in schöne Museen, in denen es kühl ist 😉 .

Besonders fein zum Wandern und Radfahren sind der Frühling und der Herbst. Ich war schon einmal im Mai am Gardasee, und wir hatten tolles Wanderwetter, gleichzeitig hoch oben aber durchaus noch Schnee. Warme Kleidung also auf alle Fälle mitnehmen. Die warmen Sonnenstrahlen laden dann auch zum Sonnenbaden ein, und es ist nicht ganz so viel los in den Städtchen und auf den Straßen.

Der Winter ist durchaus rau, doch für Freunde seliger Einsamkeit und Schneeliebhaber durchaus eine Idee. Am Monte Baldo kann man dann Ski fahren oder Schneeschuhwandern, und in der Vorweihnachtszeit gibt es in einigen Dörfern wunderschöne Weihnachtsmärkte.

Als besonders reizvoll fand ich es Ende März. Auf den Bergen noch Schnee, im Norden Wind, aber eine faszinierende Ruhe und dennoch angenehme Frühlingstemperaturen. Besonders im Süden kann man dann schon beim Gläschen Wein heraußen sitzen und den Blick auf den Lago genießen.

Du siehst, die beste Reisezeit für den Gardasee gibt es eigentlich nicht. Es kommt einfach auf deine Wünsche an. Zum Glück ist der See so vielseitig, dass er das ganze Jahr über tolle Erlebnisse bereit hält.

Welches Ufer?

Eine ewige Streitfrage unter Gardaseefans ist: Welche Seite des Gardasees ist die schönste? Tja, auch hier muss ich antworten: sie haben alle ihren Reiz.

Der Süden ist etwas touristischer, dafür ziemlich wetterfest. Im Sommer ist es hier schön heiß und das Wasser zum Baden angenehm. Mit Sirmione und Peschiera befinden sich hier beliebte und schöne Orte, und es ist der kürzeste Weg zur Autobahn Mailand-Venedig. Man hat es auch nicht weit nach Solferino, Verona oder Mantua.

Der Norden hingegen ist durch seine Enge und den durchblasenden Wind recht stürmisch, dafür von der Landschaft her extrem reizvoll und wild. Hier kann man surfen und schnell mal einen Berg für einen traumhaften Ausblick besteigen.

Der Osten ist geprägt vom Monte Baldo-Massiv sowie der Weingegend des Bardolino. Zauberhafte Städtchen findet man hier, und die Autobahn nach Bozen und Verona ist nicht allzu weit. An dieser Uferseite erlebt man traumhafte Sonnenuntergänge!

Der Westen ist kulturell sehr reizvoll und beherbergt mir Desenzano und Saló Städte, in denen stets was los ist. Außerdem ist man auch hier schnell in den Bergen und hat einen außergewöhnlich schönen Blick auf den Monte Baldo. Zudem sind die Seen im Hinterland und Brescia nicht weit.

Mein Tipp: schau sie dir alle an 😉 .

Unterkunftstipps*

Ich war ja mittlerweile in vielen Hotels und B&B´s am Gardasee. Hier eine Auswahl jener, die mir persönlich sehr gut gefallen haben:

  • Familiär und direkt am Wasser liegt das Hotel Astoria Lido in Sirmione. Es gibt einen kostenlosen Verleih von Fahrrädern und Tretbooten sowie einen Pool.
  • In Garda sind wir einmal im Hotel Bisesti untergekommen und waren sehr zufrieden. Es gibt einen schönen Pool und es ist nicht weit ins Stadtzentrum.
  • Ganz besonders empfehlen möchte ich noch das liebevolle B&B “Il Nascondiglio del Luccio” in Castelletto di Brenzone. Direkt am See und in seliger Ruhe!

Wenn du noch ein wenig stöbern willst, findest du die passende Unterkunft für den Gardasee bestimmt hier*



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Buchtipps*

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Du interessierst dich noch für andere Artikel rund um den Gardasee? Dann schau mal hier:

Bei Verdi in Verona – ein Operntrip in den Süden

Valle di Santa Lucia – historisch wandern am Gardasee

Goethes Italienische Reise nachgereist – Etappe 1: Von Sterzing bis Verona


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7 thoughts on “Der Gardasee – vielseitige Perle”

  • Wow, ein wirklich informativer und toller Beitrag! Du beantwortest wirklich alle Fragen und mit diesem Reiseguide ist man wirklich perfekt vorbereitet.
    Die Fotos sind außerdem wunderschön und Laden zum Träumen – und Buchen – ein. 😉
    Das Foto von dir im Boot ist übrigens richtig klasse geworden!
    Viele liebe Grüße
    Julie

  • Der Gardasee stand bei mir noch so gar nicht im Fokus,sollte ich nach diesem Beitrag vielleicht mal ändern. Danke für die Infos, Tipps und das Neugierig machen .

    LG aus dem Osten
    Ina

  • shame on me! Ich war noch nie am Gardasee. Ich hab den See allerdings unter “braucht man ein Auto für” abgespeichert. Deshalb hab ich mich damit auch noch nie befasst…
    Obwohl er halt schon echt schön aussieht… hach ja.

    • Nicht zwingend. In Peschiera und Desenzano gibt es einen Bahnhof, zwischen den Orten fahren Busse und die Schiffe. Von Verona oder Trento aus kommt man ganz gut her. Klar, in die Berge rauf wirds etwas kompliziert, aber da wäre ja das Rad vielleicht eine Alternative ;-).
      Lg Barbara

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