Che bella! – Meine 3 liebsten Orte in Italien

Che bella! – Meine 3 liebsten Orte in Italien

Dass ich Italienliebhaberin bin, sollte mittlerweile hinlänglich bekannt sein 😉 Daher kam mir der Aufruf von Bloggerkollegin Julia von „Italien und ich“ zur Blogparade über unsere Lieblingsorte in Italien gerade recht.

Wobei, es fällt mir bei genauerem Überlegen gar nicht so leicht, nur drei Lieblingsorte in Italien nennen zu dürfen, denn jede Ecke in diesem Land ist so einzigartig und faszinierend, dass ich mich leichter tun würde, drei Orte pro Region zu nennen als drei für den ganzen Staat. Aber gut, ich musste mich trotzdem entscheiden, und stelle euch nun hier meine „Best of Italy“ vor 🙂

Corniglia, Cinque Terre

Die 5 Dörfer der „Cinque Terre“ sind in ihrer Gesamtheit wunderschön, und den Wanderweg, der sie miteinander verbindet, sollte man echt einmal gegangen sein, wenn man den Zauber der ligurischen Küste intensiv spüren will. Ein ganz besonders faszinierendes Dorf stellt für mich Corniglia dar: es ist das dritte, kleinste und höchste aller fünf Dörfer. Schon von Weitem zaubern einem die bunten Häuser ein Lächeln ins Gesicht. Besonders sympathisch macht das Dorf, dass es über keinen Hafen verfügt, und somit die Bootstouristen ausbleiben, was angesichts der ohnehin schon zahlreichen Bus- und Zugreisenden definitv ein Segen für die Bewegungsfreiheit ist. Und gerade am Abend, wenn sich die Tagesbesucher verabschieden, lebt Corniglia so richtig auf. Viele Restaurants und Bars gibt es hier zwar nicht, dafür ist aber die Atmosphäre in diesen sehr herzlich. Es wird in den Gassen gesessen, getrunken, laut gelacht, und man bekommt eine Vorstellung vom typischen italienischen Dorfleben.

Auch der Strand ist ein Erlebnis für sich: nur über viele Stufen hinab zu erreichen, kann man dann auf den vielen flachen Felsen Platz nehmen, von den höheren ins Wasser springen oder auf Entdeckungsreise in die Höhlen schwimmen.

Corniglia thront über dem Meer

Malcesine, Lago di Garda

Nachdem ich am Gardasee mein persönliches Paradies gefunden habe und mich die Sehnsucht immer wieder hierher zieht, darf natürlich auch ein Ort am See nicht fehlen. In diesem Fall muss ich Malcesine ganz klar als meinen Favoriten deklarieren. Der Flair, den diese kleine Stadt versprüht, schlägt sich sofort positiv auf die Italienstimmung und bietet sowohl Bade- als auch Kultur- und Shoppingbegeisterten etwas. Hier kann man sich wunderbar treiben lassen, und vom kleinen Hafen bis zum Castello architektonische und künstlerische Schätze entdecken. Das Castello hat es auch Goethe im Jahre 1786 angetan, weshalb man heutzutage auch eine Büste von ihm dort findet. Den Blick vom Glockenturm sollte sich niemand, der dort durchkommt, entgehen lassen, denn beim Anblick Malcesines von oben hatte ich das Gefühl einer Zeitreise, weil die Häuser und Dächer der Altstadt aus längst vergangenen Zeiten zu sein scheinen.

In Malcesine gibt es auch die Seilbahn auf den Monte Baldo hinauf. Dort oben lässt sich wunderbar wandern und essen und es bietet sich ein faszinierender Anblick auf den Gardasee. Obwohl ich den Wanderweg über die Hinterseite des Monte Baldo auf den Gipfel, den Cima Valdritta, bevorzuge, so kann er auch über die Bergstation von Malcesine aus erreicht werden.

Das schöne Malcesine vom Castello aus

Rom

Ja, das war klar. Wenn ich mir auch bewusst bin, dass Rom jetzt kein „Geheimtipp“ ist und sicher von vielen als einer der drei Lieblingsorte genannt wird, so kann ich trotzdem nicht anders. Rom ist einfach meine Lieblingsstadt, und nirgends geht mein Herz so auf wie hier, wenn ich durch die alten Gassen von Trastevere flaniere oder auf einer der Tiberbrücken stehe. Die Tatsache, dass sich hinter jeder Ecke etwas Interessantes, Altes, Sehenswertes befindet, begeistert mich dabei genauso wie das rege Treiben auf den Märkten und die vielen schönen, alten Kirchen. Besonders angetan haben es mir in Rom die vielen Aussichtspunkte, von denen man auf die Stadt herabblicken kann. Sei es das Dach des „Monumento Nazionale di Vittorio Emanuele II“, das oberste Stockwerk der Engelsburg, die Kuppel des Petersdoms, oder die Terassen im Grünen wie am Avetin oder der Villa Borghese – man kann Rom aus jeder Perspektive von oben herab bewundern. Und erkennt dann das, was es zu meiner Lieblingsstadt macht: Rom ist ein Sammelsurium an Geschichte, ein Ort der Epochen, an dem viele verschiedene Stile ihren Platz hatten, welche sich heute als reales Fotoalbum erfahrbar machen.

Ausgrabungen und imposante Gebäude: das ist Rom

Mehr Lieblingsplätze findest du unter „Italienundich“ und der dazugehörigen Blogparade „Lieblingsreiseziele in Italien„, wo eine tolle Sammlung an wunderschönen Orten in Italien von Reisebloggern entsteht 🙂

Welcher Ort in Bella Italia hat dich schon mal sprachlos gemacht oder verzaubert? Verrat´ es mir in den Kommentaren!

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2 thoughts on “Che bella! – Meine 3 liebsten Orte in Italien”

  • Hi Barbara – oh jaaa, Rom ist auf jeden Fall immer eine Reise wert. Selbst nach einer Woche hat man dort noch lang nicht alles gesehen und entdeckt. Seit ich das zweite Mal da war, bin ich erst richtig verliebt in Rom und hab sogar kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, meinen Wohnsitz dorthin zu verlagern. Dann aber hat mich der apulische Sommer überzeugt, erstmal doch noch hierzubleiben… 😉 Aber (m)eine Reise ist ja nun noch nicht zu Ende geschrieben. Wer weiß. 😀
    Die Cinque Terre will ich unbedingt auch noch mal kennenlernen und Corniglia gefällt mir allein aufgrund deiner Beschreibung sehr sehr gut – vor allem dass die Touristenzahlen sich in Grenzen halten, weil kein Hafen da ist und man abends dort in Ruhe das Flair und Meer genießen kann. Sehr verlockend! Danke für den schönen Beitrag!! Viele liebe Grüße aus Bari, Julia

    • Danke Julia 🙂 Mir geht es genauso – in jeder Stadt in Italien überlege ich, hierhin zu ziehen 😉 Aber du hast Recht, Rom ist da besonders verlockend! Ja, wer weiß wo uns das Leben noch hinführt. Wobei es ja auch etwas schlimmeres gibt, als sich in Apulien niederzulassen – da beneide ich dich schon ein wenig darum 😉 LG Barbara

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