Wenn das alleine Reisen zur Herausforderung wird

Wenn das alleine Reisen zur Herausforderung wird
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Alleine Reisen als Herausforderung

Nein, das wird sicher nicht der tausendste Artikel darüber, wie toll das alleine Reisen ist. Ganz im Gegenteil: ich möchte mit diesem Artikel meine ganz persönlichen Ängste und Bedenken zu diesem Thema teilen.

Ich bin bisher erst ganz wenig alleine gereist. Und eigentlich nicht mal das richtig, denn ich habe dabei dann immer Personen besucht, die ich kannte, und war gerade einmal tagsüber wirklich “alleine“ unterwegs. So auch in Zürich. Und genau hier, an einem Tag so ganz für mich, den Abflug am Abend vor Augen, ist sie mich überkommen – die Angst vor meinen zukünftigen Reisen alleine.

Die Vorgeschichte zur Angst vorm alleine Reisen

Wie kam es dazu? Dazu muss ich ein wenig ausholen und euch auch Einblick in mein (Gefühls)Leben geben. Zunächst einmal war richtiges doofes Wetter. Ja, es klingt ganz banal und eigentlich auch richtig stupid, doch ich kann wirklich nur schlecht mit kaltem, nassen Wetter umgehen. Es zieht mich runter, macht mich müde und „grantig“ (wie man auf gut österreichisch sagt) und drückt einfach auf meine Stimmung. Ich hab ja eigentlich ein richtig sonniges Gemüt – das aber eben auch nur bei halbwegs angenehmem Wetter funktioniert. Nicht, dass ich mich unterkriegen lasse vom Regen, aber auf der Wohlfühlskala ist er schon mal für zwei Punkte weniger verantwortlich.

Dann folgte ein Ereignis, das mich ein wenig durcheinander gebracht hat. Auch banal, aber es ist wichtig, um meine Reaktionen zu verstehen. Ich hab mal kurz die mobilen Daten angeschalten, um Harry zu schreiben, wann ich zuhause ankommen werde und um eine Info zu checken. Diese wenige Minuten haben ausgereicht, um mir Kosten von 58€ zu verursachen. Als ich das sah, schockte es mich mal kurz. Hallo, ich war in der Schweiz, nicht in Dschibuti oder am Ende der Welt. Aber gut, war offensichtlich so. Wieder drei Wohlfühlpunkte weniger.

alleine Reisen im Regen in Zürich
Happy ist was anderes! Regen ist doof!

Warum zum Teufel ist da niemand?

Auf der “Wie gut fühlst du dich im Moment“ Skala bei mittelmäßigen 5 angekommen, wäre jetzt der Moment gewesen, mit jemandem zu reden. Meinen Ärger jemandem klagen zu können, sich gemeinsam über etwas aufregen, Pläne entwickeln, oder einfach nur in den Arm genommen zu werden – das hätte ich mir gewünscht. Tja, Pech, niemand da. Also nochmal 2 Punkte runter.

Jetzt wurde es wirklich kritisch. Ich begann darüber nachzudenken, wie ich es denn jemals schaffen sollte, nächstes Jahr länger alleine unterwegs zu sein. Eine Woche Fuerteventura habe ich schon gebucht, und die Planung für meine “Traumreise“ 8 Wochen durch Italien ist in vollem Gange. Scheiße! Ich stellte in den Moment wirklich alles, und vor allem mich, infrage. Bin ich so ein Angsthase? Halte ich denn gar nichts aus?

Ein Spiegelbild meiner inneren gefühlten Einsamkeit

Suche nach Erklärungen

Ich kramte in meiner Lebensgeschichte: ich wuchs gut behütet, viel geliebt und mit einer ordentlichen Portion Selbständigkeit und Selbstvertrauen auf. Ich hatte eigentlich immer Menschen um mich, denen ich vertrauen konnte, die mich auffingen, die ich um Rat fragen konnte. Mein Auffangnetz war immer mein soziales Umfeld. Und glaubt mir, ich habe Zeiten erlebt, die alles andere als schön waren, die nicht spurlos an mir vorüber gingen, ja die sogar traumatisierend waren. Der Versuch, diese Zeiten alleine zu überstehen, scheiterte kläglich, und mithilfe von nahestehenden Menschen erholte ich mich Schritt für Schritt.

Ich finde es also höchst heilsam und hilfreich, meine Gefühle durch die Anwesenheit von anderen in den Griff zu bekommen. Und damit bin ich weder allein noch ist es etwas „Unnormales“ – ein gutes soziales Netz ist ein bedeutender Resilienzfaktor und gerade ein hilfreiches „Gegenüber“ bietet uns die Möglichkeit, Erlebtes zu verarbeiten und zu integrieren.

Menschenleer – so einsam wie es hier am Lindenhof war, will ich mich einfach nicht fühlen

Akzeptanz

Und trotzdem ärgerte ich mich – nun warf mich da etwas kurzzeitig ein klein wenig aus der Bahn, und niemand da, der mit mir flucht, schimpft, redet, kuschelt oder sonst irgendwas. Ich musste mich also selbst einkriegen. Puh, kann ich das? Ich stand also mitten im verregneten Zürich an der Limmat, blickte auf das Wasser und begann zu weinen. Und dann hörte ich mich selbst denken: “Was bist du für eine empfindliche Memme! Anderen passiert so viel Schlimmeres, und du strauchelst wegen solcher Kleinigkeiten – und das bei einem Kurztrip!“

Zum Glück schaltete sich mein Psychologinnenhirn ein, und ich sagte mir genau das, was ich meinen KlientInnen jetzt auch sagen würde: “Vergleich deinen Frust nicht mit dem der anderen. Für dich ist es jetzt schlimm und das darf sein.“ Danke, besser! Die Akzeptanz der eigenen Gefühle, in dem Fall also der Angst, meine Reisen alleine wegen dem Fehlen von lieben Menschen nicht überstehen zu können, sobald etwas scheiße läuft, war der Schlüssel dafür, dass es wieder bergauf geht. Ich weinte fertig (was raus muss, muss raus!), und suchte dann nach Antworten und Lösungen.

An dieser Stelle stand ich nun und weinte

Zweifel und Hoffnung

Mal ganz nüchtern betrachtet ist mein Problem also, dass ich Angst davor hab, meine Gefühle nicht mit jemandem teilen zu können. Bei negativen Emotionen ganz besonders, aber mir fiel in dem Moment ein, dass es irgendwie auch eigenartig sein wird, die schönen Momente nicht teilen zu können. “Geteiltes Leid ist halbes Leid“ und “Geteilte Freud‘ ist doppelte Freud’“ ist beim alleine Reisen also nicht wirklich möglich. Wobei – dann kam mir ein wichtiger Gedanke. Und auch das klingt jetzt wieder banal: ich werde in Ländern unterwegs sein, in denen ich mein Datenvolumen über Roaming nutzen kann. Alleine die Vorstellung, irgendwie doch über diese komischen digitalen Signale mit meinem Mann, meine Familie und meinen besten FreundInnen verbunden zu sein, beruhigt mich.

Natürlich ersetzt das nicht den nahen Kontakt. Die Vorstellung, für längere Zeit nicht von Harry in die Arme genommen werden zu können, wenn ich traurig oder wütend bin, ist belastend. Ich weiß noch nicht, wie es mir gehen wird. Es wird vermutlich, wie bei meinem nachdenklichen Spaziergang in Zürich, ein auf und ab zwischen Zuversicht und Traurigkeit werden. Aber das ist okay. Ich bin im Nachhinein froh über diesen Tag, über dieses Tief, dass ich spürte. Warum? Weil es mir meine Ängste bewusst gemacht hat ich damit die Lösung bekam, mich rechtzeitig mit ihnen auseinanderzusetzen.

Genauso seltsam, wie der Baum wächst, fühlte ich mich

Verbundenheit

Ich bin nun mal ein sehr verbundener Mensch. Tief verbunden mit meinem engsten Menschen um mich herum, und sehr bedürftig was das Teilen von Gefühlen angeht. So bin ich eben. Das ist in vielen Situationen des Lebens schön, beim allein Reisen eben ein kritischer Punkt. Keineswegs abhängig – ich KANN alles alleine schaffen wenn ich will und bewerkstellige auch viele Dinge in meinem Alltag selbstständig und emanzipiert – bin aber definitiv sozial gestrickt und die Umgebung meiner engsten Vertrauten liebend! Außerdem sind Harry und ich nicht nur ein perfekt zueinander passendes Paar, sondern auch richtig tolle Reisepartner – gemeinsam neue Orte zu erkunden war bisher einfach so wunderschön. Das wird mir fehlen auf meinen Reisen allein. Gemeinsam zu staunen und sich den Kopf über die nächsten Schritte zu zerbrechen, über dies und jenes zu quatschen und gemeinsam zu genießen.

Und ich bin vielleicht keine super unabhängige, lässige Alleinreisende. Es wird eine Aufgabe für mich. Ich akzeptiere meine Angst, ich stelle mich der Aufgabe, und weiß, dass ich zweifeln, aber es im Endeffekt schaffen werde. Ich fühle mich ein wenig uncool neben all den alleinreisenden BloggerInnen, denen das offensichtlich leicht fällt und die nicht erkennen lassen, jemanden zu “brauchen“, aber am Ende des Tages bin ich dann doch dankbar, tiefe Bindung zu jemanden spüren zu dürfen.

Wölfe sind zwar auch mal alleine unterwegs, aber doch Rudeltiere – wie ich

PS: Es ist relativ schwer, kritische und zweifelnde Artikel über´s alleine Reisen zu finden. Abseits der „Warum alleine Reisen so super toll ist“ – Berichte habe ich drei gefunden, in denen ich meine Ängste und Gedanken vertreten sehe und will sie euch nicht vorenthalten:

„Alleine Reisen“ von Kaffee im Rückspiegel

„Alleinreisen – wie es wirklich ist“ von Bravebird

„Alleine reisen“ von Globusliebe

PPS: Ich möchte mit dem Artikel nicht sagen, dass alleine Reisen nichts Großartiges ist. Es bietet ganz sicher tolle Lernerfahrungen für jeden, und deshalb mache ich es auch – um einmal nur mit mir selbst unterwegs zu sein. Aber ich denke, es ist auch wichtig zu betonen, dass es Menschen gibt, die diese Art zu reisen nicht als das Non-Plus-Ultra ansehen und denen es mit geliebten Menschen an ihrer Seite einfach besser geht 🙂

Mit diesem persönlichen Beitrag nehme ich an der Blogparade von Sabrina von Whale-of-a-time teil, die sich mit verschiedenen Ängsten von Reisenden beschäftigt.


Verbreitung erlaubt :-)


10 thoughts on “Wenn das alleine Reisen zur Herausforderung wird”

  • Liebe Barbara,

    ich kann deine Gefühle so gut nachvollziehen. Für mich ist trübes, graues Regenwetter auch der absolute Stimmungskiller. Wenn dann noch so Gemeinheiten des Lebens dazu kommen wie überteuerte Roaminggebühren bin ich auch schnell am „dekompensieren“.
    Ich habe das Glück, genau wie du, mit meinem Mann den perfekten Reisepartner zu haben und bin sehr dankbar dafür. Alleine war ich bisher nur kurz unterwegs. Das war auch okay, oft sogar schön. 😅 Dennoch bin nicht scharf auf längere Reisen alleine.
    Wenn ich es machen würde, würde ich darauf achten, für mich möglichst viele Wohlfühlfaktoren zu haben wie sonniges, warmes Klima (ein Zelturlaub in Island ist damit raus 😅) und günstige Internetverbindung für den Kontakt zu meinen Lieben.
    Ich bin gespannt darauf, wie deine Erfahrungen mit dem Alleinreisen sein werden und wünsche dir eine gute Zeit dabei!

    Liebe Grüße
    Gina

    • Hallo Gina! Danke für dein Kommentar – das zeigt mir, dass ich nicht alleine bin! Das glaube ich nämlich manchmal, wenn ich all die befürwortenden Berichte von BloggerkollegInnen lese.
      Ja, ein Land mit kaltem, nassen Wetter käme für mich auf nicht in Frage – da würd ich glaub ich nur noch rumjammern! Auf Fuerteventura ist es wenigstens angenehm und in Italien fühle mich sowieso immer sehr wohl, also für diese Pluspunkte habe ich gesorgt 🙂
      Danke, ich werde dann definitiv berichten!

      LG Barbara

  • Jup, kenn ich. Alles davon! Ich werde ja gerne mal hysterisch. Da hilft es, jemanden an der Seite zu haben, der mich stabilisiert. Alleine kann ich mich da echt reinsteigern.
    Und Einsamkeit ist mir auch nicht fremd. Bei jedem Umzug, jeder längeren (länger als ein paar Tage) Soloreise kommt sie vorbei und sagt „hallo, na heute abend schon was vor? Wie wärs mit Frustration?“ Deshalb reise ich auch immer wieder mal gerne in der Gruppe. Da hat man doch Anschluss, wenn man ihn will.
    Das passiert auch, wenn ich „zu lange“ nicht sozial unterwegs bin, also zuhause. Zuhause sitzen müssen macht mich depressiv. Ich muss dann losziehen und Leute treffen. Und Regen ist auch bei mir der absolute Stimmungskiller!
    Bei meiner Soloreisen-Linkliste habe ich übrigens auch einen Artikel, der das ganze von allen Seiten beleuchtete, vorangestellt. Weil die viele „Alles ist super und immer großartig“-Artikel meiner Meinung nach nicht realistisch sind.

    Ein großer Punkt fürs alleinereisen ist für mich das Zitat von „Nomadic Matt“: if I wait for others, I’ll never go anywhere. – Ich habe keinen Partner, mit dem ich meine Reisepläne fürs nächste Jahr schmiede. Ich schmiede nur für mich. Ich frage natürlich Freunde, wir schauen, ob wir einen Kompromiss finden oder etwas, was uns gleichermaßen begeistert. Aber vieles, was ich tun und machen möchte, möchten andere einfach nicht – oder sie haben keine Zeit oder kein Geld dafür. Also geh ich allein. Das Ziel ist mir dann wichtiger, als die Gesellschaft. Ich will nicht irgendwann bereuen, irgendetwas nicht getan zu haben, weil „keiner mitgegangen ist“.
    Inzwischen genieße ich zeitweilige Solo-Ausbrüche. Ein langes Wochenende oder einen Ausflug, eine Wanderung allein etc. Das tut mir gut. Es geht um die Balance.

    Übrigens hilft es mir, Briefe zu schreiben, wenn ich alleine unterwegs bin – oder auch Tagebuch. ABer Briefe sind halt eben Austausch, Interaktion. Da kann ich einem lieben Menschen mein Herz ausschütten.

    • Liebe Ilona! Danke für deinen ausführlichen Kommentar 🙂 Ich finde es so heilsam, wenn andere auch darüber berichten, dass nicht immer alles so eitel-wonne ist! Und mir geht es da ganz gleich wie dir – nicht nur auf Reisen ist dieses Thema relevant, sondern eben generell im Leben. Ich wünsche mir zwar in manchen Situationen, einfach allein als Einsiedlerin am Berg oben zu wohnen und mich mit so vielen Ärgernissen mit Menschen nicht herumplagen zu müssen, aber ich denke, ich wäre spätestens nach ein paar Tagen wieder zurück 😉

      Gruppenreisen finde ich in diesem Zusammenhang eine gute Alternative – da findet sich ja meist jemand, mit dem man sich gut versteht, und man ist dann nicht ganz auf sich alleine gestellt!

      Genau das ist auch bei mir der springende Punkt: ich wäre am liebsten dauernd mit meinem Mann oder auch Freunden unterwegs, aber die haben im Moment eben nicht die Gelegenheit, so viel wie ich zu reisen. Und ich möchte mir am Ende meiner Auszeitjahres nicht sagen wollen: ich hätte überall sein können wo ich wollte, aber es ist halt keiner mitgefahren. Ich habe eben jetzt Zeit und Gelegenheit und deshalb werde ich sie nutzen. Den Artikel muss ich mir übrigens gleich mal anschauen.

      Danke für den Tipp mit dem Briefe schreiben 🙂 Das ist ein wirklich schönes, persönliches Ritual! Ich denke, in einer gewissen Art und Weise in Kontakt mit den Liebsten zu bleiben, ist gut und wichtig, um sich nicht einsam zu fühlen! Danke dir!

  • Cooles Blog und tolles Thema – naja oder sagen wir lieber relevantes Thema. Ich empfinde es zum Teil als Herausforderung allein zu reisen, habe dann allerdings auch häufig das Gefühl, dass es an meiner Erwartungshaltung liegt…
    Vor allem das Gefühl, Erlebtes teilen zu wollen kenne ich gut. Dann ist es hilfreich es mit Menschen zu tun, die eben gerade verfügbar sind. Dazu hilft es natürlich ein eher (aber nicht zu) kommunikativer Mensch zu sein.
    Mein letzter Urlaub war auch oder gerade weil ich alleine gereist bin ein voller Erfolg. Bericht folgt am Wochenende.

    • Danke für das Kompliment! Natürlich hat es immer etwas mit einem selbst zu tun – und gerade da drauf zu kommen, was einen innerlich bewegt, ist oft ja schon der Schlüssel zur Lösung 🙂 Das ist sicher ein riesiger Vorteil, wenn man sich gern auch mit „fremden“ Menschen austauscht – die Eigenschaft besitze ich zum Glück 🙂 Ja da bin ich dann mal gespannt drauf auf deine Erfahrung! LG

  • Sehr interessant! Ich gehöre zu denjenigen, die sehr gerne alleine reisen. Aber ich weiß auch, dass das nicht für jeden das ideale ist. Bei mir hat sich das irgendiwe ergeben, das alleine reisen. Wer weiß, ob ich je nach China gereist wäre, wenn ich unbedingt ne Begleitung gebraucht hätte! Aber ich habe auch erfahren, dass man unterwegs selten alleine oder gar einsam ist. Jedenfalls kenne ich Einsamkeit unterwegs so gut wie gar nicht. Ich kann mich mit jedem unterhalten oder auch einfach stundenlang aus einem Zugfenster gucken. Mein Mitteilungsbedürfnis stille ich heutzutage mit meinem Blog.
    Beste Grüße
    Ulrike

    • Hallo Ulrike!
      Danke für dein Kommentar! Ich geb dir Recht: Man wächst mit seinen Herausforderungen, und findet dann gute Mittel und Wege. Das weiß ich mittlerweile auch – ich bin durch meine Reise alleine durch Italien immens an mir selbst gewachsen und selbstbewusster als zuvor. Auch wenn ich meine Ängste ganz bewusst wahrnehme, mag ich mich nicht von ihnen blockieren lassen – was würde ich nicht alles versäumen! Und du hast Recht, man lernt wunderbar mit sich allein zu sein! Lg Barbara

  • Ich habe auch ziemlich Schiss davor, wenn ich -beruflich oder privat- irgendwo alleine hin muss. Doch ich gewöhne mich langsam daran, mehr Verantwortung zu übernehmen und Probleme alleine zu lösen.
    Es ist schwer.. aber es wird langsam! Mein großes Ziel ist ein Urlaub (auch erstmal eine Woche) allein.

    • Das kenn ich zu gut! Aber mutig kann man ja erst sein, wenn man was tut, was einem eigentlich Angst macht. Also trau dich ruhig, ich weiß mittlerweile, dass die Vorstellung oft schlimmer ist als die Realität! LG

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